Das Wichtigste in Kürze
- Für Wintergärten eignen sich Polycarbonat-Stegplatten in 25 mm oder 32 mm Stärke, da sie einen niedrigen U-Wert und damit eine gute Wärmedämmung bieten.
- Die Farbe (Glasklar, Opal-Weiß, Bronze, Gold-Opal) steuert Lichtdurchlass und Wärmeeintrag – passend zum gewünschten Raumklima.
- Dünnere 16-mm-Platten sind eher für offene Terrassenüberdachungen gedacht, nicht für geschlossene, beheizte Wintergärten.
- Für isolierte Dächer empfiehlt sich das Mendiger Thermo/Thermo-Profil, das Belüftung ermöglicht und Schwitzwasser vermeidet.
- Stegplatten werden nicht verschraubt, sondern im Klicksystem zwischen Ober- und Unterprofil verlegt – ideal auch zum Erneuern eines Wintergartendachs.
Sie besitzen einen Wintergarten und möchten das Dach dafür erneuern oder sind gerade dabei, einen komplett neuen Wintergarten zu planen? Dann haben wir die passende Dacheindeckung für Sie: Stegplatten für Wintergärten!
In diesem Beitrag erfahren Sie:
- welche Stegplatten und Stärken sich für Wintergärten eignen,
- welches Verlegeprofil für isolierte Dächer sinnvoll ist,
- wie die Montage abläuft und worauf es beim U-Wert ankommt.
Inhaltsverzeichnis
- Welche Stegplatten werden für einen Wintergarten empfohlen?
- Wie gut dämmen Stegplatten im Wintergarten?
- Welche Verlegeprofile sollten für einen Wintergarten verwendet werden?
- Wie werden die Stegplatten und Profile montiert?
- FAQ – Stegplatten für den Wintergarten
- Fazit: Die richtige Stegplatte für Ihren Wintergarten
Welche Stegplatten werden für einen Wintergarten empfohlen?
Stegplatten aus dem Material Polycarbonat in den Stärken 25 mm oder 32 mm sind genau das Richtige für einen Wintergarten bzw. einen geschlossenen Raum mit Lichtplatten. Wir bieten diese in verschiedenen Farben an: Glasklar, Opal-Weiß, Bronze und die 32 mm Stegplatte in Gold-Opal. Die Farbe spielt nicht nur bei der Optik eine wichtige Rolle, sondern ist auch wichtig für den Lichtdurchlass bzw. die Wärme, die noch durch die Stegplatten durchgelassen wird. Je nachdem, wie hell bzw. warm Sie Ihren Wintergarten haben möchten, muss hier die richtige Farbe gewählt werden.
Stegplatten in 16 mm Stärke oder dünner empfehlen wir eher für „offene“ Überdachungen wie z. B. Terrassenüberdachungen, da diese Stegplatten einen höheren U-Wert (Wärmekoeffizient) haben. Je kleiner der U-Wert, desto besser die Wärmedämmung. Welches Material sich insgesamt wofür eignet, zeigt Welches Material bei Lichtplatten?
Wie gut dämmen Stegplatten im Wintergarten?
Für einen beheizten Wintergarten ist der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) die entscheidende Kennzahl: Je niedriger er ist, desto weniger Wärme geht über das Dach verloren. Er sinkt mit zunehmender Plattenstärke und der Zahl der Stege bzw. Kammern:
| Stärke | Wärmedämmung | Empfohlen für |
|---|---|---|
| 16 mm | gering (höherer U-Wert) | offene, unbeheizte Überdachungen |
| 25 mm | gut (bewährter Standard) | beheizte Wintergärten |
| 32 mm | sehr gut (niedrigster U-Wert) | hohe Dämmansprüche |
Neben der Stärke beeinflusst auch die Farbe das Raumklima: Klare Platten lassen viel Licht und Wärme herein, Opal-Weiß und Bronze reduzieren die Aufheizung im Sommer. Welche Stärke insgesamt am besten passt, zeigt der Beitrag Wie stark sollten Stegplatten sein?
Welche Verlegeprofile sollten für einen Wintergarten verwendet werden?
Bei den Verlegeprofilen empfehlen wir unser Mendiger Profil. Dieses Profil besteht zum Teil aus Aluminium (Ober- und Unterprofil) und zum Teil aus Kunststoff (Mitteladapter). Hier gibt es die Thermo/Thermo Variante, die extra für Wintergärten oder isolierte Dächer vorgesehen ist. Durch die besondere Form der Unterseite ist dieses Profil ideal für abgedichtete Räume geeignet, da zwischen dem Profil und der Unterkonstruktion durch das Rillenmuster eine Belüftung entstehen kann und sich somit kein Schwitzwasser bilden kann. Das Mendiger Profil ist ein Klicksystem, wodurch die Montage sehr einfach zu handhaben ist.

Wie werden die Stegplatten und Profile montiert?
Da die Stegplatten nicht direkt verschraubt werden dürfen, wird das Unterprofil des Mendiger Profils auf die Unterkonstruktion geschraubt. Die Stegplatten werden dann dort daraufgelegt und das Oberprofil wird daraufgeklemmt. Die Stegplatten liegen dann sicher und fest zwischen dem Ober- und Unterprofil. Es werden zusätzlich noch Abschlussprofile für die Ober- und Unterseite benötigt, damit kein Dreck oder Wasser in die Hohlkammern gelangen kann. Zudem wird vor jedem Verlegeprofil (Mittel- und Randprofil) ein Bremswinkel montiert, der das Abrutschen der Stegplatten verhindern soll. Alle weiteren Informationen, die Sie bei der Montage beachten sollten, finden Sie in unseren ausführlichen Montageanleitungen. Wie Sie die passende Unterkonstruktion dafür planen, erklärt Welche Unterkonstruktion für Stegplatten – die besten Lösungen. Wann sich der Austausch eines bestehenden Wintergartendachs wirklich lohnt, lesen Sie in Stegplatte erneuern – wann lohnt sich der Austausch?
FAQ – Stegplatten für den Wintergarten
Für einen beheizten Wintergarten eignen sich Polycarbonat-Stegplatten in 25 mm oder 32 mm Stärke, da sie einen niedrigen U-Wert und damit eine gute Wärmedämmung bieten. Dünnere 16-mm-Platten sind eher für offene Überdachungen gedacht.
Ja. Alte, blinde oder undichte Platten lassen sich gut gegen neue Doppelstegplatten austauschen. Da Stegplatten im Klicksystem zwischen Ober- und Unterprofil verlegt werden, ist der Austausch ohne Verschrauben der Platten selbst möglich – oft kann die vorhandene Unterkonstruktion weitergenutzt werden.
Für einen geschlossenen, beheizten Wintergarten sind 25 mm die bewährte Standardstärke, 32 mm bieten die beste Dämmung. 16 mm reichen nur für offene oder unbeheizte Überdachungen aus.
Der U-Wert sinkt mit der Plattenstärke und der Anzahl der Kammern. 25- und 32-mm-Mehrkammer-Stegplatten erreichen deutlich bessere Werte als dünne 16-mm-Platten. Den genauen U-Wert nennen wir jeweils in der Produktbeschreibung der einzelnen Platte.
Das hängt vom gewünschten Raumklima ab: Glasklar lässt am meisten Licht und Wärme herein, Opal-Weiß sorgt für blendfreies, diffuses Licht und Bronze reduziert die sommerliche Aufheizung. Für Wohn-Wintergärten sind Opal-Weiß und Bronze oft die angenehmere Wahl.
Beide haben Vor- und Nachteile: Glas ist kratzfester und dauerhaft klar, aber schwer, teuer und bei Bruch gefährlich. Polycarbonat-Stegplatten sind leichter, bruchsicher, günstiger und dank Mehrkammer-Aufbau gut gedämmt – dafür weniger glasklar. Für die meisten privaten Wohn-Wintergärten sind 25- oder 32-mm-Stegplatten die praktischere und wirtschaftlichere Wahl.
Zu beachten sind vor allem Kondenswasser in den Hohlkammern bei falscher Ausführung, die im Vergleich zu Glas geringere Kratzfestigkeit und die thermische Ausdehnung, die beim Verlegen Platz braucht. Mit dem richtigen Thermo/Thermo-Profil und sauber verschlossenen Kammerenden lassen sich diese Punkte aber gut in den Griff bekommen.
Fazit: Die richtige Stegplatte für Ihren Wintergarten
Für einen Wintergarten sind 25- oder 32-mm-Polycarbonat-Stegplatten in Kombination mit einem Mendiger Thermo/Thermo-Profil die richtige Wahl: guter U-Wert, Schutz vor Schwitzwasser und eine einfache Klick-Montage – ob beim Neubau oder beim Erneuern eines bestehenden Wintergartendachs. Die passende Farbe entscheiden Sie nach dem gewünschten Licht- und Wärmeverhalten.
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