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Der U-Wert bei Stegplatten

Das Wichtigste in Kürze

  • Der U-Wert (früher K-Wert) misst die Wärmeleitfähigkeit – je niedriger, desto besser die Dämmung.
  • Bei Stegplatten bestimmen Material, Plattenstärke und die Kammerstruktur den U-Wert.
  • Ein niedriger U-Wert senkt Wärmeverluste im Winter und Überhitzung im Sommer.
  • Für Dachdämmungen gilt nach GEG ein maximaler U-Wert von 0,24 W/(m²K).
  • Jede Stegplatte hat ihren eigenen U-Wert – im Shop bei den technischen Details angegeben.

Stegplatten sind ein äußerst vielseitiges Material, das in der Bauindustrie weit verbreitet ist. Sie finden Anwendung in verschiedenen Bereichen wie Dächern, Überdachungen, Carports und Wintergärten. Neben den offensichtlichen Vorteilen wie Transparenz und Witterungsbeständigkeit spielt der U-Wert bei Stegplatten eine entscheidende Rolle für die Energieeffizienz von Gebäuden. In diesem Blogbeitrag befassen wir uns genauer mit dem U-Wert bei Stegplatten und erläutern seine Bedeutung für die energetische Leistung von Gebäuden.

In diesem Beitrag erfahren Sie:

  • was der U-Wert ist und was er bei Stegplatten bedeutet,
  • welche U-Werte für Überdachung, Carport oder Wintergarten sinnvoll sind,
  • wie Plattenstärke, Material und Kammerzahl die Dämmung beeinflussen.


Was ist der U-Wert?

Der U-Wert, auch als Wärmekoeffizient oder früher als K-Wert bezeichnet, ist ein Maß für die Wärmeleitfähigkeit eines Materials. Er gibt an, wie viel Wärmeenergie pro Flächeneinheit und Temperaturdifferenz durch das Material hindurchgeleitet wird. Je niedriger der U-Wert ist, desto besser ist die Wärmedämmung des Materials.


Was bedeutet der U-Wert bei Stegplatten?

Bei Stegplatten wird der U-Wert durch die Materialeigenschaften und somit die Struktur der Platten bestimmt. Die Kammergeometrie entscheidet dabei auch über den Lichteinfall – Breitkammer-Stegplatten lassen bei wenigen Stegen besonders viel Licht durch. Stegplatten bestehen in der Regel aus Polycarbonat oder Acrylglas und zeichnen sich durch ihre wellen- oder hohlkammerartige Struktur aus. Diese Struktur mit den Stegen sorgt für Stabilität und gleichzeitig für eine hervorragende Wärmedämmung.

Stegplatten bei einer Terrassenüberdachung oder Wintergarten mit einem guten U-Wert

Was sind die Vorteile einer guten Wärmedämmung durch Stegplatten?

Stegplatten mit einem niedrigen U-Wert bieten mehrere Vorteile für die energetische Leistung von Gebäuden. Sie reduzieren den Wärmeverlust im Winter und halten die Räume, wie zum Beispiel Wintergärten, angenehm warm. Im Sommer verringern sie zudem die Wärmeübertragung von außen nach innen, was zu einer angenehmeren Raumtemperatur ohne übermäßigen Einsatz von Klimaanlagen führt. Dies führt zu einer erheblichen Energieeinsparung und trägt zur Reduzierung der CO2-Emissionen bei.

Für Steildachdämmungen (Aufsparrendämmung, Zwischensparrendämmung, Untersparrendämmung) gilt ein maximaler U-Wert von 0,24 W/(m²K). KfW und BAFA fordern für die Dachdämmung einen besseren U-Wert als das Gebäudeenergiegesetz (GEG) – nämlich 0,14 W/m²K statt 0,24 W/m²K. Bei Dachgauben ist ein maximaler U-Wert von 0,20 W/m²K zulässig.

Wie sich Hohlkammer- und Doppelstegplatten im U-Wert konkret unterscheiden, zeigt Stegplatten im Vergleich.


FAQ – Häufige Fragen zum U-Wert bei Stegplatten

Welchen U-Wert haben Doppelstegplatten?

Der U-Wert von Doppelstegplatten hängt von Stärke und Kammerzahl ab. 16-mm-Platten liegen bei etwa 2,5 W/m²K, dickere mehrwandige Platten mit 32 mm erreichen rund 1,4 W/m²K.

Ist U-Wert dasselbe wie K-Wert?

Ja. Der K-Wert ist die ältere Bezeichnung, heute spricht man vom U-Wert oder Wärmedurchgangskoeffizienten. Beide beschreiben denselben Kennwert.

Welcher U-Wert ist bei Stegplatten gut?

Für einfache Überdachungen reichen etwa 3,0–3,5 W/m²K. Für gedämmte Wintergärten sollten Werte unter 2,0 W/m²K angestrebt werden – erreichbar mit dicken, mehrwandigen Platten.

Wie verbessere ich die Wärmedämmung eines Wintergartens mit Stegplatten?

Durch dickere, mehrkammerige Stegplatten sinkt der U-Wert deutlich. Zusätzlich helfen dichte Anschlüsse und der Verzicht auf Wärmebrücken an der Unterkonstruktion.

Beeinflusst das Material den U-Wert?

Ja. Polycarbonat und Acrylglas unterscheiden sich leicht in der Wärmeleitfähigkeit. Entscheidender sind jedoch Plattenstärke und Anzahl der Luftkammern.

Wie gut ist die Wärmedämmung von Stegplatten?

Dank der luftgefüllten Kammern dämmen Stegplatten deutlich besser als einfaches Glas oder einwandige Platten. Einwandige Platten liegen bei rund 3,0–3,5 W/m²K, 16-mm-Doppelstegplatten bei etwa 2,5 W/m²K und dicke, mehrwandige 32-mm-Platten unter 1,4 W/m²K. Für einen warmen Wintergarten lohnt sich daher eine möglichst dicke, mehrkammerige Platte.


Fazit

Der U-Wert bei Stegplatten ist ein wichtiger Faktor für die Energieeffizienz. Durch die Verwendung von Stegplatten mit einem niedrigen U-Wert kann also der Wärmeverlust im Winter reduziert und die Überhitzung im Sommer vermieden werden. Wie das im Gewächshaus und Wintergarten zusammenspielt, vertieft Lichtplatten fürs Gewächshaus.

Wir bieten viele verschiedene Stegplatten an. Jede Stegplatte hat ihren eigenen U-Wert. Welcher Wert das ist, finden Sie bei jeder Stegplatte in unserem Online-Shop bei den technischen Details.


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