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EPDM Dachfolie auf Flachdächern – die beste Wahl

Das Wichtigste in Kürze

  • EPDM-Dachfolie ist eine der langlebigsten Flachdach-Abdichtungen und hält bis zu 50 Jahre.
  • Sie ist hoch elastisch (bis 300 % dehnbar), UV- und witterungsbeständig sowie weichmacherfrei und recycelbar.
  • Große, nahtarme Bahnen und kalte Verklebung ohne offene Flamme machen die Verlegung sicher und einfach.
  • Im Vergleich zu Bitumen und PVC punktet EPDM bei Lebensdauer, Nahtsicherheit und Umweltbilanz.
  • Entscheidend für die Dichtheit sind ein sauberer Untergrund, vollflächige Verklebung und sorgfältig gesicherte Ränder.

Flachdächer sind eine beliebte Bauweise für moderne Gebäude, Carports oder Gartenhäuser. Doch die Wahl der richtigen Dachabdichtung entscheidet über die Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit des Dachs. EPDM-Dachfolie gilt als eine der besten Lösungen, weil sie viele Vorteile bietet. In diesem Beitrag erfahren Sie, warum EPDM-Folie eine hervorragende Wahl ist und wie Sie sie richtig verlegen.

In diesem Beitrag erfahren Sie:

  • warum EPDM Bitumen und PVC bei der Flachdach-Abdichtung überlegen ist
  • wie EPDM, Bitumen und PVC im direkten Vergleich abschneiden
  • worauf es beim Verlegen der Folie Schritt für Schritt ankommt


Warum ist EPDM-Dachfolie ideal für Flachdächer?

EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Monomer) ist ein synthetischer Kautschuk, der speziell für Dachabdichtungen entwickelt wurde. Neben einer Folienabdichtung kommen auf flach geneigten Dächern auch Platten infrage – welche das sind, zeigt Dachplatten für Flachdächer im Vergleich. Im Vergleich zu anderen Materialien wie Bitumen oder PVC bietet EPDM zahlreiche Vorteile, denn es ist äußerst langlebig und witterungsbeständig – ideal für Flachdächer von Carports, Garagen und Gartenhäusern.

Flachdach eines Carports, verlegt mit einer weißen EPDM-Dachfolie
  • Langlebigkeit: EPDM-Folie hält bis zu 50 Jahre und widersteht UV-Strahlen, Ozon und extremen Witterungsbedingungen.
  • Hohe Elastizität: Das Material dehnt sich bis zu 300 % aus und passt sich Bewegungen des Gebäudes an, ohne zu reißen.
  • Nahtlose Abdichtung: EPDM kommt häufig in großen Bahnen, sodass weniger Nähte erforderlich sind – ein großer Vorteil gegenüber Bitumen, das oft verschweißt werden muss.
  • Umweltfreundlich: EPDM enthält keine Weichmacher oder gefährliche Stoffe und ist vollständig recycelbar.
  • Einfache Verlegung: Im Gegensatz zu anderen Dachabdichtungen wird EPDM oft kalt verklebt und benötigt keine offene Flamme.

Dank ihrer Wurzelfestigkeit eignet sich EPDM-Folie übrigens nicht nur für klassische Flachdächer, sondern auch als Basis für ein begrüntes Dach – mehr dazu im Beitrag Warum ist EPDM-Dachfolie ideal für Gründächer?

Dass EPDM längst nicht nur auf Carport und Gartenhaus zu Hause ist, zeigt das Video an einem Einfamilienhaus in Holzbauweise mit Photovoltaik auf dem Dach:

EPDM-Dachbahn in der Praxis – Einfamilienhaus in Holzbauweise mit PV-Anlage.

Wie schneidet EPDM im Vergleich zu Bitumen und PVC ab?

Bitumen und PVC sind die häufigsten Alternativen zur EPDM-Folie. Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick:

EigenschaftEPDMBitumenPVC
Lebensdauerbis zu 50 Jahreca. 20–30 Jahreca. 20–30 Jahre
Verlegungkalt verklebt, ohne offene Flammemeist verschweißt (offene Flamme)verschweißt oder verklebt
Nahtstellenwenige – große Bahnenviele Überlappungenverschweißte Nähte
Elastizitätsehr hoch (bis 300 %)geringmittel
UV- & Witterungsbeständigkeitsehr hochmittelhoch
Umweltweichmacherfrei, recycelbarbitumenhaltigenthält oft Weichmacher

EPDM überzeugt mit langer Lebensdauer, unkomplizierter Verlegung und hoher Widerstandsfähigkeit gegenüber Witterungseinflüssen, sodass es sich für viele Bauprojekte eignet. Einen ausführlichen Direktvergleich der beiden meistgenutzten Materialien lesen Sie im Beitrag Was ist besser: EPDM-Dachfolie oder Bitumen?


Wie verlegt man EPDM-Dachfolie auf dem Flachdach?

Damit Ihre EPDM-Dachabdichtung optimal funktioniert, beachten Sie folgende Hinweise:

  • Untergrund vorbereiten: Die Dachfläche muss sauber, trocken und frei von scharfen Gegenständen sein, um Beschädigungen der Folie zu vermeiden.
  • EPDM-Folie ausrollen und akklimatisieren: Lassen Sie die Folie mindestens 30 Minuten liegen, damit sie sich entspannt und keine Falten entstehen.
  • Kleber auftragen: Tragen Sie speziellen EPDM-Kleber vollflächig auf, denn nur so lässt sich eine sichere Verbindung mit dem Untergrund gewährleisten.
  • Glattstreichen: Arbeiten Sie die Folie mit einer Rolle oder einem Besen fest ein, um Luftblasen zu verhindern, und achten Sie auf eine gleichmäßige Oberfläche.
  • Ränder und Anschlüsse sichern: Verwenden Sie geeignete Dichtbänder oder Nahtkleber, um Überlappungen und Übergänge perfekt abzudichten.
  • Dachränder fixieren: Befestigen Sie die Folie sicher an Dachkanten und Durchführungen, denn nur so bleibt die Abdichtung langfristig haltbar.

Soll die neue Folie bei einer Sanierung über vorhandener Dachpappe verlegt werden, gelten besondere Regeln – die Details dazu lesen Sie im Beitrag EPDM auf Dachpappe verlegen – das ist zu beachten.


FAQ – Häufige Fragen zu EPDM auf dem Flachdach

Wie lange hält eine EPDM-Folie auf dem Flachdach?

Bei fachgerechter Verlegung erreicht EPDM-Dachfolie eine Lebensdauer von bis zu 50 Jahren. Sie ist UV-, ozon- und witterungsbeständig und bleibt dabei dauerhaft elastisch.

EPDM oder Bitumen – was ist besser fürs Flachdach?

EPDM punktet mit längerer Lebensdauer, weniger Nahtstellen und kalter Verklebung ohne offene Flamme. Bitumen ist in der Anschaffung oft günstiger, muss aber meist verschweißt werden und hält in der Regel kürzer.

Was kostet eine Flachdachabdichtung mit EPDM?

Die Kosten hängen von Dachfläche, Folienstärke und Zubehör ab. Dank einlagiger Verlegung und langer Lebensdauer ist EPDM über die Nutzungsdauer betrachtet wirtschaftlich besonders attraktiv.

Kann man EPDM-Folie selbst verlegen?

Ja, kleinere Flächen wie Carports, Garagen oder Gartenhäuser lassen sich gut selbst abdichten. EPDM wird kalt verklebt, sodass keine offene Flamme nötig ist. Wichtig sind ein sauberer Untergrund, vollflächige Verklebung und sorgfältig gesicherte Ränder.

Ist EPDM-Folie wurzelfest und für Gründächer geeignet?

Ja, EPDM-Folien sind nach DIN EN 13948 wurzelfest und damit eine geeignete Abdichtung unter extensiven und intensiven Gründächern.

Welche EPDM-Folie ist die beste fürs Flachdach?

Die beste EPDM-Folie fürs Flachdach ist UV- und ozonbeständig, hoch elastisch (bis 300 %) und wurzelfest. Wichtiger als die Marke ist die richtige Folienstärke für die Fläche und eine vollflächige, fachgerechte Verklebung – dann hält die Abdichtung bis zu 50 Jahre.


Fazit: EPDM – die beste Lösung für Ihr Flachdach

EPDM-Dachfolie bietet eine außergewöhnlich lange Haltbarkeit, eine einfache Verlegung und eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Witterungseinflüsse. Im Vergleich zu Bitumen oder PVC überzeugt sie durch eine umweltfreundliche, sichere und wirtschaftliche Lösung für Flachdächer. Wenn Sie eine langlebige Abdichtung suchen, ist EPDM die beste Wahl.


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