Das Wichtigste in Kürze
- Click-Paneele waren 16-mm-Polycarbonat-Doppelstegplatten mit Nut-und-Feder-System.
- Sie ließen sich ohne Verlegeprofile ineinander klicken.
- Heute werden sie von keinem Hersteller mehr produziert und sind nicht mehr erhältlich.
- Aktuelle Doppelstegplatten werden immer mit Verlegeprofilen montiert.
- Moderne Klick-Profile wie die Zevener Sprosse sind schnell montiert, langlebiger und reparierbar.
Es gibt viele verschiedene Arten von Stegplatten. Sie unterscheiden sich im Material, in der Form oder in der Farbe. Eines haben aber alle Stegplatten gemeinsam: Sie müssen mit Verlegeprofilen montiert werden, damit sich die Platten bei Wärme ausdehnen können und das Dach dauerhaft dicht bleibt. Click-Paneele mit Nut-und-Feder-Verbindung waren früher eine Alternative für Heimwerker, die ohne Profile arbeiten wollten – dieses Produkt ist heute aber nicht mehr verfügbar, da es kein Hersteller mehr im Sortiment führt. Weil sie sich bei Wärme ausdehnen, ist das direkte Verschrauben der Stegplatten zu vermeiden.
In diesem Beitrag erfahren Sie:
- was Click-Paneele waren und warum es sie nicht mehr gibt,
- wie moderne Klick-Verlegeprofile wie die Zevener Sprosse funktionieren,
- warum Doppelstegplatten heute immer mit Verlegeprofilen montiert werden.
Inhaltsverzeichnis
Was bedeutet Click-Paneel?
Click-Paneele waren Stegplatten mit einer Stärke von 16 mm aus dem Material Polycarbonat in der Farbe Glasklar mit Eis-Effekt. Sie hatten an den Längsseiten Nut und Feder, wodurch sich die Platten ohne Aluminium-Profile ineinander klicken ließen. Das System wurde mit einer Breite von 270 mm und in Längen von 2,50 m bis 4,50 m angeboten. Click-Paneele werden seit einigen Jahren von keinem unserer Hersteller mehr produziert und sind im regulären Handel nicht mehr erhältlich. Wer eine Stegplatten-Überdachung plant, baut deshalb heute mit klassischen Doppelstegplatten und passenden Verlegeprofilen.
Welche Materialeigenschaften haben die Click-Paneele aus Polycarbonat?
Polycarbonat ist bekannt für seine hervorragenden physikalischen Eigenschaften: lichtdurchlässig, extrem belastbar und mit hoher Temperaturbeständigkeit – diese Eigenschaften machen Polycarbonat bis heute zur ersten Wahl für Stegplatten. Click-Paneele waren im Grunde normale Polycarbonat-Doppelstegplatten mit einem zusätzlichen Verbindungssystem an den Längskanten. Genau dieses Klick-System war jedoch teuer in der Herstellung und im Vergleich zur klassischen Verlegung mit Profilen wartungsanfälliger – aus diesen Gründen verschwand es vom Markt. Die normalen Polycarbonat-Doppelstegplatten gibt es weiterhin in 10 mm, 16 mm und 25 mm Stärke.
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Welche Vorteile haben die Click-Paneele?
Der Hauptvorteil der Click-Paneele lag in der einfachen Montage: Es waren keine separaten Aluminium-Profile zwischen den Platten nötig, was die Installation für Heimwerker beschleunigte. Diesen Vorteil bieten heute moderne Verlegeprofile mit Klicksystem wie die Zevener Sprosse (Kunststoff, weiß) oder das Mendiger Profil (Aluminium mit verdeckter Verschraubung). Beide Systeme lassen sich ähnlich schnell montieren wie ein Click-Paneel, sind aber deutlich langlebiger und reparierbar: Wird eine Platte beschädigt, lässt sie sich einzeln austauschen – beim Click-System war das praktisch unmöglich.
Welche Nachteile gibt es?
Click-Paneele hatten zwei entscheidende Schwächen: Erstens erforderte die Klick-Montage absolute Präzision – schon kleine Toleranzen bei der Unterkonstruktion führten zu Undichtigkeiten. Zweitens war ein nachträglicher Plattentausch (z. B. nach Hagelschaden) extrem aufwendig, weil sich die Platten nur von der Seite herausziehen ließen. Diese Nachteile haben dazu geführt, dass das System vom Markt verschwand. Klassische Verlegeprofile lösen beide Probleme: Sie gleichen Toleranzen über die Dichtungen aus und erlauben jederzeit einen einfachen Plattentausch durch Lösen der Schrauben. Wann sich ein Austausch überhaupt lohnt, klärt Stegplatte erneuern.
FAQ zu Stegplatten ohne Verlegeprofile
Früher gab es Click-Paneele mit Nut-und-Feder-System, das ohne Verlegeprofile auskam. Diese sind heute nicht mehr erhältlich; aktuell werden Doppelstegplatten immer mit Verlegeprofilen montiert.
16-mm-Polycarbonat-Doppelstegplatten mit Nut und Feder an den Längsseiten, die sich ohne Aluminium-Profile ineinander klicken ließen.
Nein, das Nut-und-Feder-System (Click-Paneele) wird von keinem Hersteller mehr produziert.
Mit Verlegeprofilen wie der Zevener Sprosse (Kunststoff) oder dem Mendiger Profil (Aluminium), die ein Klicksystem bieten und reparierbar sind.
Sie gleichen Toleranzen über Dichtungen aus, sind langlebiger und erlauben jederzeit einen einfachen Plattentausch.
Die Platten selbst haben kein Klicksystem mehr. Das schnelle Einklicken übernehmen heute die Verlegeprofile: Klick-Profile wie die Zevener Sprosse verbinden die Doppelstegplatten ohne separate Verschraubung der Platte und bleiben dabei jederzeit reparierbar.
Zusammenfassung
Click-Paneele waren bis vor wenigen Jahren eine interessante Alternative für die schraubenfreie Montage von Polycarbonat-Stegplatten – sind heute aber nicht mehr im Handel verfügbar. Wer eine Stegplatten-Überdachung plant, kommt an klassischen Doppelstegplatten in Kombination mit Verlegeprofilen nicht vorbei. Die gute Nachricht: Moderne Profilsysteme wie die Zevener Sprosse oder das Mendiger Profil sind in der Montage genauso schnell, deutlich langlebiger und im Schadensfall einfach reparierbar. Passende Platten finden Sie in unserer Kategorie Stegplatten; welche Unterkonstruktion sich für Ihr Projekt eignet, zeigt Welche Unterkonstruktion für Stegplatten?
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