Das Wichtigste in Kürze
- EPDM-Dachfolie gibt es in 1,14 mm, 1,2 mm, 1,3 mm und 1,5 mm.
- 1,2 mm ist die wirtschaftlichste Option für kleinere, wenig beanspruchte Dächer.
- 1,3 mm bietet einen guten Kompromiss aus Stärke und Flexibilität.
- 1,5 mm ist die robusteste Wahl für stark beanspruchte oder gewerbliche Dächer.
- Die richtige Stärke hängt von Beanspruchung, Klima und Einsatzzweck ab.
EPDM-Dachfolien sind eine hervorragende Wahl für viele Dachprojekte, dank ihrer Langlebigkeit, Wetterbeständigkeit und Flexibilität. Bei der Auswahl der richtigen Stärke der EPDM-Folie stehen in der Regel Optionen wie 1,2 mm, 1,3 mm und 1,5 mm zur Verfügung. Aber auch die 1,14 mm Stärke sollte berücksichtigt werden. Die Wahl der Stärke hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die spezifischen Anforderungen des Dachprojekts und die Umweltbedingungen. Allgemeine Verarbeitungshinweise liefert EPDM-Dachfolie: Hinweise und Tipps.
In diesem Beitrag erfahren Sie:
- welche EPDM-Stärken es gibt und wofür sie sich eignen
- wann 1,2 mm ausreicht und wann 1,5 mm die bessere Wahl ist
- wovon die richtige Folienstärke für Ihr Dach abhängt
Inhaltsverzeichnis
- Welche EPDM-Stärken gibt es?
- Ist eine 1,2 mm dicke EPDM-Dachfolie ausreichend?
- Warum sollte man eine 1,3 mm dicke EPDM-Dachfolie in Betracht ziehen?
- Wann ist eine 1,5 mm dicke EPDM-Dachfolie die beste Wahl?
- Wie verhält sich eine 1,14 mm starke EPDM-Folie im Vergleich?
- FAQ – Häufige Fragen zur EPDM-Stärke
- Fazit: Welche EPDM-Stärke?
Welche EPDM-Stärken gibt es?
EPDM-Dachfolie ist in mehreren Stärken erhältlich, die sich für unterschiedliche Anforderungen eignen:
- 1,14 mm: leichte Variante mit gutem Verhältnis aus Handling und Widerstandsfähigkeit.
- 1,2 mm: wirtschaftlichste Option, ideal für kleinere, wenig beanspruchte Dächer.
- 1,3 mm: guter Kompromiss aus Stärke und Flexibilität, auch für gelegentlich begangene Dächer.
- 1,5 mm: robusteste Option für stark beanspruchte oder gewerbliche Dächer.
| Stärke | Empfohlen für | Eigenschaft |
|---|---|---|
| 1,14 mm | leichte Dächer, einfaches Handling | Balance aus Leichtigkeit und Widerstand |
| 1,2 mm | kleinere, wenig beanspruchte Dächer | wirtschaftlichste Option |
| 1,3 mm | gelegentlich begangene Dächer | guter Kompromiss aus Stärke und Flexibilität |
| 1,5 mm | stark beanspruchte, gewerbliche Dächer | robusteste Option, längste Lebensdauer |
Welche Stärke passt, hängt von der Beanspruchung, dem Klima und dem Einsatzzweck ab.
Ist eine 1,2 mm dicke EPDM-Dachfolie ausreichend?
Eine 1,2 mm dicke EPDM-Dachfolie ist oft die wirtschaftlichste Option. Sie ist leicht und daher einfach zu handhaben und zu installieren, was sie ideal für kleinere oder weniger beanspruchte Dachflächen macht. Diese Dicke eignet sich besonders gut für Dächer, die nicht regelmäßig betreten werden, da sie weniger widerstandsfähig gegenüber mechanischen Belastungen ist. Für Gebiete mit milder Wetterlage und geringer UV-Strahlung kann diese Stärke durchaus ausreichend sein. Was ein EPDM-Dach insgesamt kostet, zeigt Was kostet ein EPDM-Dach?
Warum sollte man eine 1,3 mm dicke EPDM-Dachfolie in Betracht ziehen?
Die 1,3 mm Variante ist ein guter Kompromiss zwischen Stärke und Flexibilität. Sie bietet eine erhöhte Widerstandsfähigkeit gegenüber physischen Belastungen und ist besser für Gebiete geeignet, die stärkeren Witterungsbedingungen ausgesetzt sind. Diese Dicke ist empfehlenswert für Dächer, die gelegentlich begangen werden, wie zum Beispiel für Wartungsarbeiten.
Wann ist eine 1,5 mm dicke EPDM-Dachfolie die beste Wahl?
Die 1,5 mm dicke EPDM-Folie ist die robusteste Option. Sie ist ideal für Dächer, die starken Umwelteinflüssen wie starker Sonneneinstrahlung, extremen Temperaturen oder häufigem Fußverkehr ausgesetzt sind. Diese Stärke bietet den höchsten Grad an Schutz und Langlebigkeit, was sie zur bevorzugten Wahl für industrielle oder gewerbliche Projekte macht, bei denen eine längere Lebensdauer und weniger Wartungsaufwand erwünscht sind. Warum sich EPDM besonders für Flachdächer eignet, erklärt EPDM-Dachfolie auf Flachdächern.
Wie verhält sich eine 1,14 mm starke EPDM-Folie im Vergleich?
Die 1,14 mm dicke EPDM-Folie kann eine ausgezeichnete Option sein, wenn man eine Balance zwischen Leichtigkeit und Strapazierfähigkeit sucht. Sie eignet sich für Dachprojekte, die etwas mehr Widerstandsfähigkeit als die dünnste Option benötigen, ohne die Schwierigkeiten einer schweren und dickeren Folie in Kauf nehmen zu wollen.
FAQ – Häufige Fragen zur EPDM-Stärke
Üblich sind 1,14 mm, 1,2 mm, 1,3 mm und 1,5 mm.
Es gibt keine pauschal beste Stärke – 1,2 mm für wenig beanspruchte, 1,5 mm für stark beanspruchte Dächer.
Für kleinere, selten betretene Dächer in milder Wetterlage ist 1,2 mm meist ausreichend.
Bei starker Sonneneinstrahlung, extremen Temperaturen, häufigem Fußverkehr oder gewerblichen Dächern.
Von Beanspruchung, Klima, Begehbarkeit und der gewünschten Lebensdauer.
Für ein Gartenhausdach mit geringer Beanspruchung reicht in der Regel 1,2 mm. Wer das Dach gelegentlich betritt oder in wetterexponierter Lage baut, ist mit 1,3 mm besser bedient.
Für Dächer ist 1,5 mm die stärkste gängige Ausführung und deckt auch hohe Beanspruchung ab. Materialstärken um 2 mm sind eher bei Teichfolien üblich – für Dachprojekte bringt 1,5 mm die nötige Robustheit, ohne unnötig schwer und teuer zu werden.
Fazit: Welche EPDM-Stärke?
Bei jeder Folienstärke lohnt es sich, die spezifischen Bedingungen des Projekts zu berücksichtigen, um die beste Wahl zu treffen. Für kleinere, wenig beanspruchte Dächer genügt meist 1,2 mm, während stark beanspruchte oder gewerbliche Dächer mit 1,5 mm am besten geschützt sind. Die passende Stärke finden Sie direkt im EPDM-Dachfolien-Sortiment.
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