FAQ - Faserzementplatten
Hier finden Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zu den Faserzementplatten. Technische Fachbegriffe erklären wir Ihnen zudem detailliert in unserem Fachglossar oder in unserer Video-Galerie. Sollten Sie dennoch weitere Fragen haben, können Sie jederzeit Kontakt mit uns aufnehmen.

Geschäftsführerin
"Faserzementplatten sind ein Spezialthema – sie werden nicht häufig verkauft, aber wenn, dann meist für besondere Projekte: Garagen, Kellerersatzbauten, landwirtschaftliche Gebäude. Bauherren rufen oft an und fragen nach Asbestfreiheit oder Verarbeitungsdetails. Wir liefern ausschließlich asbestfreie Platten, die seit den 90er Jahren Standard sind. Bei der Befestigung ist die Reihenfolge der Bohrlöcher entscheidend – wir legen jeder Lieferung einen Montagehinweis bei."
- Durchsturzsicher und belastbar – empfohlen für große Dachflächen
- Langlebig, feuchteregulierend und schalldämmend
- Nicht brennbar (mineralischer Werkstoff)
- Ammoniakbeständig – besonders geeignet für Stallgebäude
- Einfach zu verlegen – großformatige Platten, wenige Befestigungspunkte
Hinweis: Die großformatigen Wellplatten beschleunigen die Montage auf dem Dach deutlich.
- Stallungen, Reit- und Landwirtschaftshallen
- Industrie- und Lagerhallen
- Kleinere Dächer (z. B. Remisen, Schuppen) und Wandverkleidungen
Nein – unsere Faserzementplatten sind asbestfrei. Sie bestehen aus Zement und organischen Verstärkungsfasern und sind gesundheitlich unbedenklich.
Wichtig: Dächer, die vor 1993 gebaut wurden, können noch Asbest enthalten und sollten fachgerecht saniert werden.
- naturgrau, wolkengrau
- anthrazitschwarz
- dunkelbraun, rotbraun, dunkelrot
- dunkelgrün, grün, ziegelrot
Tipp: Alle übrigen Abmessungen sind identisch – wählen Sie nach gewünschter Nutzbreite und Unterkonstruktion.
- Doppelpressung für maximale Stabilität: zuerst auf 8 mm, dann auf 6,5 mm gepresst.
- Außerdem werkseitiger Eckanschnitt → kürzere Verlegezeiten.
Faserzement-Wellplatten eignen sich für Dächer ab 12° Dachneigung. Achte auf ausreichende Überdeckung und Randabschlüsse in Abhängigkeit der Neigung.
Tipp: Bei geringer Neigung die Längs- und Querüberdeckungen vergrößern und Anschlüsse besonders sorgfältig ausführen.
Das Gewicht variiert je Format/Profil. Plane die Unterkonstruktion mit ausreichender Tragfähigkeit und beachte Wind- und Schneelasten.
Tipp: Für Sanierungen ist Faserzement oft leichter als Altbedachungen (z. B. Ton/Beton) bei gleichzeitig hoher Stabilität.
Vorgestanzte Eckkante, die vierfache Überlappungen vermeidet. Der Eckanschnitt lässt sich leicht von Hand ausbrechen – das spart Zeit bei der Montage.
- Schneiden: Trennschleifer / Handkreissäge mit passender Scheibe; Schnittkanten glätten
- Bohren: Vorbohren im Wellenberg, Lochdurchmesser größer als Schraubendurchmesser (Dehnung!)
- Staubschutz: Persönliche Schutzausrüstung verwenden
Wichtig: Nicht in den Wasserlauf schneiden/bohren; Kanten vor Feuchte schützen.
- Verschraubung auf dem Wellenberg (zweiter Wellenberg, nicht der erste)
- Edelstahlschrauben (alternativ verzinkt), z. B. 130 mm
- Montage- und Stückzahlen abhängig von Profil & Plattenlänge
Wichtig: Bohrlöcher entgraten und Wasserlauf vermeiden.
Ja – passende Lichtplatten im Profil 177/51 (PVC) für Profil 5 und Profil 6 sind verfügbar.
Wichtig: Auflageflächen hell (weiß) ausführen bzw. mit Aluminiumklebeband abkleben.
Hinweis: System-Zubehör sorgt für eine dichte und dauerhafte Ausführung.
Je nach Hersteller gelten Herstellergarantien auf Materialeigenschaften. Für lange Lebensdauer:
- Laub/Schmutz regelmäßig entfernen
- Überlappungen und Anschlüsse prüfen
- Beschädigungen zeitnah instandsetzen
Lesen Sie auch unsere Blogbeiträge
Letzte Aktualisierung: 19. Mai 2026
Technisch geprüft von: Grimberg GmbH (Kontakt)