Unsere
PROFILPLATTEN
aus Recycling-Kunststoff
  • Bis zu 100 % recyceltes Material
  • Bruchsicher & verrottungsfest
  • Lichtundurchlässig & robust
Lichtundurchlässige Profilplatten aus Recycling-Kunststoff für Dach und Wand

Profilplatten verständlich erklärt – Profile, Material & Unterkonstruktion im technischen Überblick

Eine Profilplatte – auch Recycling-Profilplatte oder Kunststoff-Profilplatte genannt – ist die einlagige, profilierte und vollständig blickdichte Platte aus PVC oder Recycling-Polyolefinen für Dach und Wand. Auf dieser Seite finden Sie alle technischen Grundlagen zu Profilen (76/18 bis 95/34), zum Materialvergleich (PVC vs. Recycling-PO), zur Unterkonstruktion und zur Montage.

  • Profile & Größen: Sinusprofile in 76/18 (Scobanit light) und 77/18 (SALUX SINTRA) – Hochprofile in 94/34 (SALUX ReWell) und 95/34 (Scobanit EVO).
  • Material & Schutz: PVC (preisgünstig, ammoniakbeständig) und Recycling-Polyolefine (extrem schlagzäh, blickdicht, ressourcenschonend) – jeweils mit werkseitigem UV-Schutz.
  • Montage: Direktverschraubung mit Standard-Schrauben oder Nägeln auf Holzlattung – ohne Spezialzubehör wie Kalotten oder Verlegeprofile.

Ob Stallbau, Schuppen, Hallendach oder Fassadenverkleidung – alle Profilplatten direkt zur Auswahl finden Sie auf unserer Profilplatten-Kaufseite.

Maurice Grimberg – Geschäftsführer
Maurice Grimberg
Geschäftsführer
"Recycling-Profilplatten brauchen Vorbohrungen mit größerem Durchmesser als der Schraubenschaft. Faustregel: Bohrloch 2 mm größer als die Schraube. Sonst arbeitet die Platte bei Wärme gegen die Schraube und reißt am Bohrloch ein."

Wo werden Profilplatten eingesetzt?

Profilplatten sind die Standardlösung überall dort, wo blickdichter, ammoniakbeständiger Wetterschutz gefragt ist – ohne Tageslichtbedarf:

  • Stallbau & Landwirtschaft: Der Standard für Tierställe und Unterstände dank extremer Ammoniakbeständigkeit – wo Bleche rosten, halten Profilplatten Jahrzehnte. Hintergrund im Blog: Was sind ammoniakbeständige Platten?
  • Schuppen & Brennholzlager: Leise bei Regen, blickdicht und günstig – die typische Wahl für Nebengebäude und Geräteschuppen.
  • Fahrzeug- & Maschinenunterstände: 100 % Schattenwurf schützt Lack, Reifen und Maschinen dauerhaft vor UV-Strahlung.
  • Gewerbe & Industrie: Wirtschaftliche Verkleidung für Hallenwände und Lagerdächer – chemikalien- und korrosionsbeständig.
  • Fassade & Sockelbereich: Stoßfeste Wandverkleidung als wartungsfreie Alternative zu Holzschalung oder Faserzement.

Profilplatten-Modelle im Detail – Profile, Materialien und Einsatzbereiche

Wir führen vier Profilplatten-Modelle der Marken SALUX und Scobalit. Die Wahl trifft sich anhand von Profilhöhe (18 mm Sinuswelle vs. 34 mm Hochprofil), Plattenstärke (1,2 / 2,2 / 3,0 mm) und Material (PVC oder Recycling-Polyolefin):

SALUX SINTRA 77/18

Aktion PVC Schuppen Carport
  • Profil: 77/18 (Sinuswelle, 18 mm hoch)
  • Plattenstärke: 1,2 mm
  • Material: PVC
  • Struktur: Glatt
  • Plattenbreite: 900 mm
  • Nutzbreite: 836 mm
  • Farben: Anthrazit-Metallic, Grün-Metallic, Rot-Metallic
  • Garantie: 5 Jahre

SALUX ReWell 94/34

Topseller Recycling Stall Hochprofil
  • Profil: 94/34 (Hochprofil, 34 mm hoch)
  • Plattenstärke: 2,2 mm
  • Material: Recycling-Polyolefin
  • Struktur: Glatt
  • Plattenbreite: 940 mm
  • Nutzbreite: 845 mm
  • Farben: Grün-Metallic, Rot-Metallic, Anthrazit-Metallic
  • Garantie: 15 Jahre

Scobanit light 76/18

Recycling Sinusprofil Stall Robust
  • Profil: 76/18 (Sinuswelle, 18 mm hoch)
  • Plattenstärke: 3,0 mm
  • Material: Recycling-Polyolefin
  • Struktur: Oberseite C-Struktur, Unterseite Wabe
  • Plattenbreite: 900 mm
  • Nutzbreite: 825 mm
  • Farben: Schwarz, Rotbraun
  • Garantie: 15 Jahre

Scobanit EVO 95/34

Recycling Hochprofil Halle Schneelast
  • Profil: 95/34 (Hochprofil, 34 mm hoch)
  • Plattenstärke: 3,0 mm
  • Material: Recycling-Polyolefin
  • Struktur: Pyramide
  • Plattenbreite: 950 mm
  • Nutzbreite: 855 mm
  • Farben: Schwarz, Rotbraun
  • Garantie: 15 Jahre

Detaillierte Belastungstabellen, Lattweiten und Schneelastwerte je Profilplatte finden Sie in den Datenblättern. Garantiebestimmungen und Verarbeitungshinweise liegen ebenfalls als PDF-Download bereit.

Profilplatte, Lichtplatte oder Profilblech – wann welche Eindeckung?

Drei Werkstoffgruppen stehen für Dach- und Wandeindeckungen im direkten Wettbewerb: die blickdichte Profilplatte aus Recycling-Kunststoff, die lichtdurchlässige Lichtplatte (Wellplatte aus PC/Acryl/PVC) und das Profilblech aus Stahl oder Aluminium. Die Gegenüberstellung zeigt die Stärken:

Merkmal Profilplatte (Recycling-Kunststoff) Lichtplatte (Wellplatte) Profilblech (Stahl)
Lichtdurchlass 0 % – komplett blickdicht Sehr hoch (klar, opal, getönt) 0 % – außer in Kombination mit Lichtbändern
Material PVC oder Recycling-Polyolefin (PO) Polycarbonat, Acryl, PVC, PET Verzinkter, beschichteter Stahl oder Aluminium
Ammoniakbeständigkeit Sehr hoch – Standard im Stallbau Mittel (PVC ja, PC eingeschränkt) Eingeschränkt – verzinkter Stahl wird angegriffen
Hagelfestigkeit Sehr hoch (PO splittert nicht) Hoch (PC) bis mittel (PVC) Sehr hoch
Gewicht Leicht (1,5 – 3,5 kg/m²) Sehr leicht (1,5 – 2,5 kg/m²) Mittel (4 – 8 kg/m²)
Geräusch bei Regen Angenehm leise Mittel Laut – ohne Antitropfvlies oft störend
Verlegung Direktverschraubung mit Standard-Schrauben/Nägeln Direktverschraubung mit Kalotten + Abstandhaltern Direktverschraubung mit Kalotten
Mindestdachneigung ca. 7° ca. 7° 5° – 7° je nach Profil
Typischer Einsatz Stallbau, Schuppen, Hallenwand, Fassade Carport, Terrasse, Lichtbänder, Sichtschutz Halle, geschlossener Carport, Schuppen

Grundregel: Profilplatten sind die richtige Wahl, wenn Sie volle Verschattung und Ammoniakbeständigkeit brauchen (Stallbau, Schuppen, Hallenwand). Soll Tageslicht ins Innere, nehmen Sie eine Lichtplatte. Für maximale Tragfähigkeit und große Spannweiten ist ein Profilblech die Wahl – ggf. kombiniert mit Lichtplatten als Lichtband.

Unterkonstruktion für Profilplatten – worauf müssen Sie achten?

Profilplatten werden direkt auf Holzlattung oder Stahlpfetten verschraubt. Die Unterkonstruktion ist deutlich einfacher als bei Lichtplatten – muss aber das thermische Ausdehnungsverhalten des Kunststoffs berücksichtigen:

  • Holzart: KVH oder Konstruktionsvollholz reicht aus – durch das geringe Plattengewicht sind keine Leimbinder nötig.
  • Lattenabstand: Profil- und stärkeabhängig – 1,2 mm PVC braucht engere Abstände (ca. 50 cm), 3,0 mm Recycling-Profile überspannen 70 – 100 cm. Exakte Werte je Profilplatte in den Datenblättern. Lesehilfe im Blog: Belastungstabelle richtig lesen.
  • Stahl-Pfetten: Möglich – die Hochprofile 94/34 und 95/34 überspannen größere Pfettenabstände und eignen sich daher für Industrie- und Agrarbau.
  • Mindestdachneigung: ca. (12 cm pro Meter) – sichert den Wasserablauf und Selbstreinigung der Welle.
  • Vorbohren mit Spiel: Bohrloch 3 – 4 mm größer als der Schraubenschaft – sonst entstehen bei Sommerhitze Spannungsrisse rund um die Schrauben.
  • Abstandhalter (nur Hochprofile): Die Hochprofile ReWell und Scobanit EVO benötigen je nach Schneelastzone Abstandhalter unter dem Wellenberg, damit die Welle beim Festziehen nicht plattgedrückt wird.

Sie wollen die komplette Befestigung gleich mitbestellen? Im Profilplatten-Zubehör finden Sie passende Schrauben und Nägel, Firstabschlüsse und Ortgangwinkel für einen sauberen Abschluss.

Hochwertige Hersteller in unserem Sortiment
Hersteller Weckman: Profilbleche
Hersteller Polmetal: Profilbleche
Hersteller Salux: Lichtplatten
Hersteller VLF: Kunststoffe
Hersteller Scobalit: Lichtplatten
Hersteller Plastmo: Dachrinnen
Hersteller Klez: Profile
Hersteller Tytane: EPDM Folie
Hersteller DACHPROTECT: EPDM

Wie werden Profilplatten montiert?

Die Verlegung ist einfach – mit Standard-Werkzeug und ohne Spezialzubehör wie Kalotten, die bei Profilblechen nötig sind:

  • Gleitpunktbohrung: Bohrloch immer 3 – 4 mm größer als der Schraubenschaft – die wichtigste Regel überhaupt.
  • Befestigung Dach: Auf dem Wellenberg (Obergurt) verschrauben – kein Wasser am Schraubenkopf.
  • Befestigung Wand: Im Wellental (Untergurt) verschrauben – ergibt eine optisch ruhige, geschlossene Fläche.
  • Überlappung: Quer mindestens 1 Welle, längs ca. 15 – 20 cm – immer in Hauptwindrichtung verlegen. Anleitung im Blog: Wellplatten richtig überlappen.
  • Zuschnitt: Hand- oder Kreissäge mit feinzahnigem Sägeblatt – PVC und Recycling-PO lassen sich wie Holz bearbeiten.
  • Befestigungsmaterial: Standard-Holzschrauben oder Nägel mit Dichtscheibe – keine teuren Spezialschrauben nötig.
Zur Montageanleitung (PDF)

Welches Material – PVC oder Recycling-Polyolefin?

Profilplatten gibt es in zwei Werkstoff-Klassen – die Wahl entscheidet über Plattenstärke, Schlagfestigkeit, Lebensdauer und Preis:

  • PVC (SALUX SINTRA): Die preisgünstige Einsteigerklasse mit 1,2 mm Stärke und 5 Jahren Garantie. Ammoniakbeständig und geeignet für Schuppen und Carports mit moderaten Spannweiten.
  • Recycling-Polyolefin (ReWell, Scobanit light, Scobanit EVO): Hochwertig aufbereitete Sekundärrohstoffe – mit 2,2 oder 3,0 mm Stärke, 15 Jahren Garantie und extremer Schlagzähigkeit. Standard für Stallbau und größere Dachflächen.

Beide Materialien sind dauerhaft UV-stabilisiert, witterungsbeständig und am Lebensende vollständig recycelbar. Das ressourcenschonende Recycling-Polyolefin spart bis zu 100 % Neumaterial.

Detaillierter Material-Ratgeber

Technische Dokumentation & Planung

Für eine professionelle Umsetzung stellen wir Ihnen alle Planungsunterlagen zur Verfügung:

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Profilplatten

Was ist eine Profilplatte und welche Synonyme gibt es?

Eine Profilplatte ist eine einlagige, profilierte und vollständig blickdichte Platte aus PVC oder Recycling-Polyolefinen. Synonyme sind Recycling-Profilplatte oder Kunststoff-Profilplatte. Sie ist die robuste, ammoniakbeständige Alternative zu Metallblechen für Stallbau, Schuppen, Hallendach und Fassade. Im Gegensatz zur lichtdurchlässigen Lichtplatte wirft sie 100 % Schatten.

Welches Profil ist die richtige Wahl für mein Projekt?

Für Schuppen, Carports und kleinere Dachflächen reichen die Sinusprofile 76/18 oder 77/18 (Scobanit light, SINTRA). Für große Dächer, Hallenkonstruktionen und hagelgefährdete Regionen sind die Hochprofile 94/34 oder 95/34 (ReWell, Scobanit EVO) die richtige Wahl – sie erlauben größere Lattenabstände und tragen höhere Schneelasten. Konkrete Belastungswerte je Profil in den Datenblättern.

PVC oder Recycling-Polyolefin – welches Material ist besser?

PVC (SALUX SINTRA) ist die preisgünstige Einsteigerklasse mit 1,2 mm Stärke und 5 Jahren Garantie – die Wahl für Schuppen und Carports. Recycling-Polyolefin (ReWell, Scobanit light, Scobanit EVO) ist mit 2,2 bis 3,0 mm Stärke deutlich dicker, schlagzäher und kommt mit 15 Jahren Garantie – Standard für Stallbau, Hallendächer und hagelgefährdete Regionen. Beide Materialien sind ammoniakbeständig und vollständig recycelbar.

Sind Profilplatten ammoniakbeständig?

Ja – sowohl PVC als auch Recycling-Polyolefin sind komplett resistent gegen Ammoniak, Säuren, Laugen und Salze. Das macht Profilplatten zum Standard im Tierstallbau, wo verzinkte Bleche binnen weniger Jahre korrodieren. Die Platten lassen sich problemlos mit dem Hochdruckreiniger säubern. Mehr im Blog: Was sind ammoniakbeständige Platten?

Sind Profilplatten hagelsicher?

Ja. Recycling-Polyolefin (PO) ist extrem schlagzäh und flexibel – Profilplatten splittern nicht und halten auch schwerem Hagel stand, ohne undicht zu werden. Konkrete Hagelschlagklassen je Profilplatte finden Sie in den Datenblättern.

Welche Mindestdachneigung ist für ein Profilplatten-Dach erforderlich?

Mindestens ca. 7° Dachneigung (rund 12 cm pro Meter). Diese Neigung sichert den Wasserablauf und sorgt für den Selbstreinigungseffekt. Für Flachdächer (unter 7°) sind Profilplatten nicht geeignet – nutzen Sie dort eine EPDM-Dachfolie.

Wie bestimme ich die richtige Lattweite?

Die Lattweite hängt von Plattenstärke, Profilhöhe und lokalen Schneelasten ab. Faustregel: 1,2 mm PVC braucht ca. 50 cm Abstand, 3,0 mm Recycling-Profile überspannen 70 – 100 cm. Exakte Werte je Profilplatte und Schneelastzone entnehmen Sie unseren Datenblättern.

Warum müssen Profilplatten vorgebohrt werden?

Kunststoffe dehnen sich bei Hitze deutlich stärker aus als Holz oder Metall. Ohne ausreichend große Gleitpunktbohrung (3 – 4 mm größer als der Schraubenschaft) entstehen bei Sommerhitze Spannungsrisse rund um die Schrauben – die häufigste Ursache für undichte Profilplatten-Dächer. Wichtig: nie zu fest anziehen, sodass die Platte sich noch leicht bewegen kann.

Wie schneide ich Profilplatten zu?

Mit jeder gängigen Hand- oder Kreissäge mit feinzahnigem Sägeblatt – Profilplatten lassen sich bearbeiten wie Holz. Bei dünnem PVC reicht auch ein Cuttermesser entlang einer Schiene. Alternativ können Sie bei uns Profilplatten in fixen Längen von 2,00 m bis 7,00 m bestellen.

Sind Profilplatten begehbar?

Nein – wie alle Kunststoff-Profil- und Lichtplatten sind Profilplatten nicht begehbar. Bei Wartungsarbeiten zwingend lastverteilende Bretter oder Dachleitern auf den Sparren auflegen, sonst droht Plattenbruch oder Absturz.

Noch technische Fragen?

Viele weitere Fragen und Antworten finden Sie auf der FAQ-Seite für Profilplatten, in unserem Fachglossar Dach & Wand oder zur konkreten Auswahl auf der Profilplatten-Kaufseite.

Recycling-Profilplatten direkt bestellen: SINTRA, ReWell und Scobanit auf Maß

Recycling-Profilplatten der Marken SALUX (SINTRA, ReWell) und Scobalit (Scobanit light, Scobanit EVO) – in profilgleichen Varianten zu Wellblech und Trapezblech. Ammoniakbeständig, geräuschdämpfend, rostfrei.

Unsere Profilplatten

Letzte Aktualisierung: 18. Mai 2026
Technisch geprüft von: Grimberg GmbH (Kontakt)