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Komplettbausatz mit Aluminium-Unterkonstruktion und passender Eindeckung – inklusive Verlegeprofile, Schrauben und Endkappen.
Terrassenüberdachung Aluminium: Bausatz, Eindeckung, Statik & Montage
Eine Terrassenüberdachung aus Aluminium ist die hochwertigste und langlebigste Form, den Außenbereich ganzjährig nutzbar zu machen. Auf dieser Seite finden Sie alle technischen Grundlagen zu Konstruktion, Eindeckung, Schneelast, Entwässerung und Montage – von der Profilqualität bis zur Statik. Technische Fachbegriffe von A bis Z erklären wir Ihnen zusätzlich im Fachglossar.
- Konstruktion: Pulverbeschichtetes Aluminium (80 µm) in Anthrazitgrau (RAL 7016), Cremeweiß (RAL 9001) oder Verkehrsweiß (RAL 9016) – die Garantiebedingungen stehen in den Garantieunterlagen zum jeweiligen Bausatz.
- Eindeckung: Polycarbonat-Stegplatten (X-Hohlkammer, klar oder opal-weiß) oder VSG-Echtglas – auf dieselbe Unterkonstruktion montiert.
- Statik: Geprüft für Schneelastzone 1 (0,65 kN/m²) und 2 (0,85 kN/m²) – deckt nahezu ganz Deutschland ab.
- Entwässerung: Regenrinne unsichtbar im vorderen Profil, Fallrohr läuft durch einen der Pfosten – kein störendes Außenrohr.
Direkt zur Auswahl: Aluminium-Bausätze oder ergänzendes Zubehör (Glasschiebetüren, LED, Heizung, Betonfüße).
„Die Statik einer Alu-Terrassenüberdachung steht und fällt mit dem Fundament. Punktfundamente in 80 cm Tiefe sind Standard, frostfrei gegründet. Wer hier spart – Asphaltplatten, kein Fundament, lose Pflastersteine – hat nach drei Wintern eine schiefe Konstruktion und im schlimmsten Fall Schäden am Haus.“
Welche Variante passt zu Ihrer Terrasse? Vier typische Anwendungsfälle
Die Sunrooms-Aluminium-Bausätze werden in Breiten von 3,06 m bis 12,06 m und Tiefen von 2,00 m bis 5,00 m geliefert. Bis 6,06 m Breite stehen vorn zwei Ständer, ab 7,06 m kommt ein dritter unter der Rinnenkupplung dazu; die Rückseite trägt das Wandprofil. Vier Anwendungsfälle decken die typischen Projekte ab:
Kompakt-Terrasse
- Empfohlene Eindeckung: Polycarbonat klar (16 mm) für maximalen Lichtdurchlass.
- Schneelast: Meist SLZ 1 ausreichend.
- Verfügbarkeit: Die schmalste Breite (3,06 m) gibt es ausschließlich in Anthrazitgrau (RAL 7016); der aktuelle Preis steht am Artikel.
- Typisch für: Reihenhaus, Stadtterrasse, kleine Sitzgruppe.
Standard-Terrasse
- Empfohlene Eindeckung: Polycarbonat opal-weiß für blendfreie Beleuchtung im Sommer.
- Schneelast: SLZ 1 norddeutsch, SLZ 2 süddeutsch.
- Typisch für: Klassisches Einfamilienhaus mit Esstisch-Bereich.
- Optionen: Glasschiebewände sehr beliebt – als Kaltwintergarten nutzbar.
Premium-Wohnzimmer-Anbau
- Eindeckung: Verbundsicherheitsglas (VSG) für glasklare Brillanz und ruhige Akustik bei Regen – lieferbar in den Tiefen 2,50 m bis 4,00 m.
- Statik: Profile sind für das höhere Glasgewicht (ca. 20 kg/m²) ausgelegt.
- Akustik: Glas ist deutlich leiser bei Regen als Kunststoff.
- Typisch für: Anbau ans Wohnzimmer, repräsentative Architektur.
XL-Outdoor-Wohnzimmer
- Empfohlene Eindeckung: Polycarbonat opal-weiß (Hitzereduktion bei großer Fläche) oder Glas (Premium-Optik).
- Schneelast: SLZ 2 ist bis 4,00 m Tiefe wählbar – die Tiefen 4,50 m und 5,00 m gibt es ausschließlich in SLZ 1.
- Tiefen: Bis 5,00 m – ab 4,50 m ausschließlich mit Polycarbonat-Eindeckung.
- Typisch für: Großzügige Terrasse, Pool, Gastronomie-Außenbereich.
Zwischenmaße erreichen Sie durch bauseitiges Kürzen in Breite und Tiefe – das sieht der Hersteller ausschließlich für die Polycarbonat-Ausführung vor; bei Dachglas bestimmt das Glasmaß die Konstruktion. Maßgefertigte Terrassenüberdachungen bieten wir nicht an.
Eindeckung im Vergleich: Polycarbonat-Stegplatten oder VSG-Glas?
Beide Eindeckungen sitzen auf derselben Aluminium-Unterkonstruktion. Die Wahl entscheidet über Optik, Gewicht, Geräusch bei Regen, Wärmedämmung und Preis:
| Eigenschaft | Polycarbonat-Stegplatten (X-Hohlkammer) | VSG-Echtglas |
|---|---|---|
| Aufbau | Stegfünffach-X, 16 mm | Verbundsicherheitsglas 44.2, 8,00 mm |
| Gewicht | Ca. 2,7 kg/m² | Ca. 20 kg/m² (rund 7-fach schwerer) |
| Lichtdurchlass | Klar ca. 80 %, Opal-Weiß ca. 60 % (diffus) | Ca. 88 % (glasklar, brillant) |
| Optik unter dem Dach | Diffus – sichtbare Hohlkammern | Glasklar – wie ein Wintergartendach |
| Wärmedämmung (U-Wert) | Ca. 2,00 W/m²K (bei 16 mm) | Ca. 5,7 W/m²K (Einscheiben-VSG, ohne Dämmverbund) |
| Hagelfestigkeit | Nahezu unzerbrechlich (Polycarbonat schlagzäh) | Hoch – Verbundfolie verhindert Splittern |
| Geräusch bei Regen | Hörbar (Trommeleffekt der Hohlkammern) | Sehr leise – wie im Wintergarten |
| Hitzereduktion | Mit Opal-Weiß spürbar weniger Aufheizen | Klar: starke Sonneneinstrahlung – Beschattung empfehlenswert |
| Preis-Tendenz | € Wirtschaftlich | €€ Deutlicher Aufpreis gegenüber Polycarbonat |
| Empfohlen für | Hobby-Terrasse, helle Sitzbereiche, Kostenbewusste | Wohnzimmer-Anbau, repräsentative Architektur, Akustik-Sensible |
| Direkt zur Auswahl | Polycarbonat-Bausätze | Glas-Bausätze |
Eine ausführliche Materialgegenüberstellung aller Eindeckungsoptionen (auch im Vergleich zu Lamellendach, Folie usw.) finden Sie auf unserer Materialberatung für Terrassendächer. Eine Preisindikation gibt der Blog: Was kostet eine Terrassenüberdachung aus Aluminium?
Welche Schneelastzone gilt für meinen Standort?
Die Schneelastzone (SLZ) ist in Deutschland nach DIN EN 1991-1-3 in fünf Zonen unterteilt. Für Terrassenüberdachungen sind die beiden unteren Zonen relevant – höhere Lagen ab SLZ 3 (Mittelgebirgskamm, Alpenrand) liegen außerhalb des Standardsortiments und erfordern Sonderstatik.
- SLZ 1 (0,65 kN/m²): Norddeutschland, Küstenregionen, Tiefland – z. B. Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Niederrhein, Berlin/Brandenburg-Mitte.
- SLZ 2 (0,85 kN/m²): Mittelgebirgsvorland, Süddeutschland, höhere Lagen – z. B. Süd-Niedersachsen ab Mittelgebirgsrand, Hessen, BaWü, Bayern bis Voralpenland.
- SLZ 3+: Hochlagen ab ca. 400 m – Sonderlösung auf Anfrage, in den Standardbausätzen nicht enthalten.
- Im Zweifel SLZ 2 wählen: Der Aufpreis hängt stark von der Größe ab – bei kleinen Bausätzen kostet SLZ 2 teils gar nichts, bei großen deutlich mehr. Den Vergleich zeigt die Variantenauswahl am Artikel; die Reserven für seltene Extremwinter sind in beiden Fällen der Gewinn.
Den exakten Lastwert für Ihre Postleitzahl finden Sie über den Schneelast-Atlas Ihres Bundeslandes. Welche Schneezone ein Bausatz abdeckt, steht am Artikel – aufgestellt werden darf nur eine dafür zugelassene Überdachung, sonst erlischt die CE-Konformität.
Unterkonstruktion & Entwässerung im Detail
Der entscheidende Qualitätsunterschied zwischen Sunrooms-Systemen und Discounter-Lösungen liegt in der Profilqualität und der integrierten Entwässerung. Was die Technik leistet:
- Profil-Beschichtung: 80 µm Pulverbeschichtung – etwa doppelt so dick wie übliche Industrie-Beschichtungen (40–50 µm). Beständig gegen UV, Salznebel und mechanische Beanspruchung.
- Integrierte Regenrinne: Die Rinne ist als Kammer im vorderen Querprofil ausgeführt. Außen sichtbar ist nur die gewählte Zierleiste (Halbrund, Klassisch, Quadratisch) – kein angeschraubtes Aufsatzteil.
- Fallrohr im Pfosten: Das Regenwasser fließt durch einen Hohlraum innerhalb eines Stützpfostens nach unten – kein sichtbares Fallrohr an der Außenseite. Sauber und unauffällig.
- Pfostenfuß: Wahlweise auf einem Punktfundament mit Edelstahl-Pfostenanker oder auf unseren Betonfüßen – mit integriertem Wasserablauf dort, wo das Fallrohr läuft, sonst ohne. Der Untergrund muss fest sein, und alle Fußpunkte müssen auf einer Ebene liegen, nicht auf dem Gefälle der Terrasse.
- Wandanschluss: Das Wandprofil trägt die hintere Seite – vorn stehen bis 6,06 m Breite zwei Ständer, ab 7,06 m ein dritter unter der Rinnenkupplung. Ausgerechnet in diesem Ständer lässt sich kein Fallrohr führen. Die Wand muss aus Stein oder einem vergleichbar harten Material bestehen.
- Dachneigung: Festes Gefälle von 7,4° – rund 13 cm je Meter Tiefe. Aus der gewünschten Durchgangshöhe vorn ergibt sich damit die Höhe am Wandanschluss; die Neigungstabelle des Herstellers deckt Tiefen von 1,00 bis 5,00 m ab.
Wie Wandprofil, Ständer, Sparren und Eindeckung im Ablauf zusammenspielen, zeigt unsere Anleitung Terrassenüberdachung aufbauen – dort stehen auch Neigungsrechner und Bauteilnamen aus der Original-Anleitung. Maße und technische Werte des konkreten Bausatzes finden Sie am Artikel. Eine Modulübersicht der Erweiterungsoptionen gibt der Bereich Zubehör.
Glasschiebetüren: Die Terrasse als Kaltwintergarten nutzen
Mit Glasschiebewänden machen Sie aus der Terrassenüberdachung einen Kaltwintergarten – nutzbar bis weit in den Herbst und an milden Wintertagen. Die rahmenlosen Glaselemente laufen in farblich passenden Aluminium-Schienen.
- Wind- und Regenschutz: Bürstendichtungen gehören in die erste und die letzte Schiebetür – sie halten Zugluft ab, ohne den Blick zu verstellen.
- Leichtgängig: Hochwertige Laufrollen – die einzelnen Scheiben gleiten mit minimalem Kraftaufwand zur Seite und können komplett zusammengeschoben werden.
- Nachrüstbar – mit Vorarbeit: Die Sunrooms-Tragprofile sind statisch auf die Schienenlast ausgelegt, Sie können also auch nach Jahren noch nachrüsten. Bauseits kommt je Ständer ein Verstärkungsrohr dazu: mindestens 20 cm tief eingegraben und verschraubt. Die Unterschiene muss exakt waagerecht sitzen – die Türen lassen sich später nicht justieren.
Hintergrund-Wissen im Blog: Glasschiebetüren für Terrassenüberdachungen.
Wie wird eine Sunrooms-Überdachung montiert?
Die Original-Anleitung führt den Aufbau in sechs Schritten – vom Wandprofil bis zu Blenden und Entwässerung. Mindestens zwei Personen sind Pflicht, das schreibt der Hersteller ausdrücklich vor:
- Höhen anreißen und Wandprofil setzen: Höhe am Wandanschluss aus der gewünschten Durchgangshöhe plus 13 cm je Meter Tiefe berechnen, waagerecht anreißen und erst dann bohren. Das Wandprofil wird mit den mitgelieferten Schlagdübeln befestigt – andere Dübel sind nicht zulässig.
- Rinne vorbereiten und Betonfüße setzen: Rinne auf Maß bringen, den Verstärkungsstreifen einlegen und den Entwässerungsauslauf mit der 60-mm-Lochsäge setzen – nicht am Ständer unter einer Rinnenkupplung. Betonfüße mit Ablauf dort einbauen, wo das Fallrohr laufen soll, sonst ohne.
- Ständer stellen und Rinne aufsetzen: Ständer auf die Fußplatten setzen, lotrecht ausrichten und bis zur verschraubten Rinne abstützen. Bei gekoppelten Rinnen steht ein Ständer unter der Kupplung. Danach Diagonalen prüfen.
- Sparren einsetzen: Seitensparren außen, Innensparren dazwischen; die Sparrenverstärkung gehört dorthin, wo der Bausatz sie vorsieht – sie ist Teil der Statik, nicht optional. Sparrengummi einziehen, bevor die Platten kommen.
- Dachplatten einlegen und abdichten: Polycarbonat oder Dachglas mit der markierten Oberseite nach oben einlegen, das untere Ende läuft in die Rinne. Klickblende und Abdeckleiste schließen die Sparren nach oben, Plattenstopper und Kondensprofil kommen dorthin, wo der Bausatz sie vorsieht.
- Blenden, Entwässerung und optionale Teile: Rinnenblende (Halbrund, Klassisch oder Quadratisch) montieren, dann Auslauf, Blattfänger, Reduzierstück, Fallrohr und Bogen anschließen. LED-Spots, Glasschiebetüren und Seitenwände folgen zum Schluss mit ihrer eigenen Anleitung.
Technische Dokumentation & Planung
Für eine sichere Planung Ihres Projekts stellen wir Ihnen alle Unterlagen zur Verfügung:
- Datenblätter: Garantieunterlagen, das Datenblatt der Makrolon-Stegplatte und das CE-Zertifikat stehen unter technische Datenblätter.
- Montage: Unsere Online-Anleitung Terrassenüberdachung aufbauen führt Sie mit Bedarfsrechner und Herstellerwerten durch den Aufbau.
- Hersteller-PDFs: Die bebilderten Original-Anleitungen als PDF-Download.
- Ratgeber: Eindeckungs-Vergleich, Pflegehinweise und Planungstipps im Terrassenüberdachungs-Ratgeber.
- Preisrahmen: Eine Einschätzung der Gesamtkosten gibt der Blog Was kostet eine Terrassenüberdachung aus Aluminium?
- Video-Ratgeber: Praxis-Tipps und Erklärvideos zu allen Produkten in unserer Video-Galerie.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Alu-Terrassenüberdachung
Aluminium rostet nicht, muss nie gestrichen werden und ist trotz geringem Eigengewicht extrem stabil. Holz hingegen braucht alle 2–4 Jahre eine Lasur und verzieht sich bei Feuchtigkeit, was Spannungen im Profilsystem erzeugt. Stahl ist schwerer und korrosionsanfällig an Schnittkanten. Die Pulverbeschichtung auf Aluminium (80 µm bei Sunrooms) schützt das Metall dauerhaft vor UV und Salznebel.
Das Regenwasser fließt von der Eindeckung in die integrierte Aluminium-Rinne im vorderen Querprofil. Von dort läuft es durch einen Hohlraum innerhalb eines der Stützpfosten nach unten – ein Außenrohr ist nicht sichtbar. Über die Betonfüße mit Wasserablauf wird das Wasser sauber an die Oberfläche oder den Kanal weitergeleitet.
Wir liefern SLZ 1 (0,65 kN/m²) für Norddeutschland und Tiefland sowie SLZ 2 (0,85 kN/m²) für Mittelgebirge und Süddeutschland – SLZ 2 allerdings nur bis 4,00 m Tiefe, die Tiefen 4,50 m und 5,00 m gibt es ausschließlich in SLZ 1. Höhere Schneelastzonen (SLZ 3 in Hochlagen ab ca. 400 m) liegen außerhalb des Standardsortiments – hier sprechen Sie uns für eine Sonderstatik direkt an.
Klar bringt maximalen Lichtdurchlass (ca. 80 %), ist aber bei voller Sonne heller und heizt mehr auf. Opal-Weiß liefert weiches, blendfreies Streulicht (ca. 60 % Durchlass) und reduziert die Hitze unter dem Dach spürbar. Für Wohnräume mit Esstisch oder Sitzgruppe empfehlen wir meist opal-weiß, für reine Schutzdächer ohne Sonnenexposition klar.
Die X-Hohlkammer-Struktur der Polycarbonat-Stegplatten dämmt deutlich besser als Einscheiben-VSG-Glas: U-Wert ca. 2,00 W/m²K (Stegplatte 16 mm) versus ca. 5,7 W/m²K (VSG). Glas punktet dagegen mit Optik und Akustik bei Regen (sehr leise). Wo die Wärme unter dem Dach länger gehalten werden soll – etwa im mit Glasschiebewänden geschlossenen Kaltwintergarten – liegt Polycarbonat dämmungsseitig vorn; bei Repräsentations-Architektur das Glas.
Ja – die Bausätze sind für die Selbstmontage konzipiert, eine bebilderte Original-Anleitung liegt jedem Set bei. Mindestens zwei Personen schreibt der Hersteller vor: Sparren, Rinne und Dachplatten sind allein nicht sicher zu handhaben. Bohrer in 3,5 / 5 / 9 mm und die 60-mm-Lochsäge liegen dem Bausatz bei, den 8-mm-Bohrer und den 13er-Schlüssel bringen Sie selbst mit. Den kompletten Ablauf zeigt unsere Anleitung Terrassenüberdachung aufbauen.
Ja. Die Sunrooms-Tragprofile sind statisch bereits auf die Schienenlast der Glasschiebewände ausgelegt. Ganz ohne Eingriff geht es aber nicht: Je Ständer wird ein Verstärkungsrohr mindestens 20 cm tief eingegraben und verschraubt, und die Unterschiene muss exakt waagerecht sitzen, weil sich die Türen später nicht mehr justieren lassen. Danach wird aus der offenen Überdachung ein Kaltwintergarten. Den Ablauf beschreibt unsere Montageanleitung.
Die Sunrooms-Bausätze haben ein festes Gefälle von 7,4° – rund 13 cm je Meter Tiefe. Aus der gewünschten Durchgangshöhe vorn unter der Rinne ergibt sich damit die Höhe am Wandanschluss; die Neigungstabelle des Herstellers deckt Tiefen von 1,00 bis 5,00 m ab. Den Wert rechnet der Neigungsrechner in unserer Montageanleitung aus – anreißen, bevor das erste Loch gebohrt wird.
Das ist Bundesländersache. In vielen Bundesländern sind Terrassendächer bis 30 m² Grundfläche verfahrensfrei – darüber ist meist ein Bauantrag nötig. Auch Grenzabstände zum Nachbarn und Gestaltungssatzungen der Gemeinde spielen eine Rolle. Sicherheitshalber beim örtlichen Bauamt nachfragen. Verlangt es statische Nachweise oder Zeichnungen, sprechen Sie uns an – unsere Datenblätter führen dazu Garantieunterlagen, das Stegplatten-Datenblatt und das CE-Zertifikat.
Die pulverbeschichteten Aluminium-Profile reinigen Sie mit Wasser und einem nicht aggressiven Reiniger (z. B. Spülmittel). Die Dacheindeckung kann auch mit einem Hochdruckreiniger abgespritzt werden. Wichtig: Beim Betreten des Daches niemals direkt auf die Eindeckung steigen – legen Sie ein breites Brett zur Lastverteilung auf zwei Sparren, um Belastungs- und Lackschäden zu vermeiden. Einen farblich passenden Lackstift für Ausbesserungen erhalten Sie bei uns.
Viele weitere Antworten finden Sie auf der FAQ-Seite für Terrassenüberdachungen, in unserem Fachglossar oder im Bereich Terrassenüberdachung-Blog.
Ihre passende Aluminium-Terrassenüberdachung bei DWZ finden
Sie kennen jetzt die wichtigsten Entscheidungsfelder – Profilqualität, Eindeckung, Schneelast, Größe, Entwässerung. Direkt zur Auswahl: Sunrooms Aluminium-Bausätze mit Polycarbonat oder VSG-Glas, oder das passende Zubehör für Glasschiebetüren, LED-Beleuchtung, Heizstrahler und Betonfüße.
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Letzte Aktualisierung: 13. August 2026
Technisch geprüft von: Maurice Grimberg, Geschäftsführer (Kontakt)








