in 6 Schritten
Doppelstegplatten und Hohlkammerplatten sicher im Profilsystem montieren – mit den Original-Werten von Scobalit und VLF/Salux.
Stegplatten verlegen: Schritt-für-Schritt-Anleitung für Doppelstegplatten & Hohlkammerplatten
Diese Anleitung führt Sie durch den kompletten Ablauf – von der Unterkonstruktion über den Kammerverschluss bis zum Wandanschluss. Stegplatten werden nie direkt durch die Platte verschraubt, sondern in ein Verlegeprofil eingebaut; welches Sie haben, entscheidet über Achsmaß, Bohrabstände und die Frage, ob das Oberteil verschraubt oder geklipst wird. Alle Werte stammen aus den Original-Montageanleitungen von Scobalit und VLF/Salux – die neun gängigen Profilsysteme finden Sie weiter unten einzeln aufgeschlüsselt. Wo sich die beiden Hersteller unterscheiden, steht der Name dabei.
Auf dieser Seite
"Der teuerste Fehler passiert, bevor die erste Platte auf dem Dach liegt: Die Sparren werden auf Plattenbreite gesetzt. Jedes Profilsystem braucht aber seinen eigenen Zuschlag – 28 mm bei Scobalit, 20 bis 40 mm bei VLF. Wer das übersieht, hat am Ende eine Unterkonstruktion, auf die keine einzige Platte passt. Und der zweitteuerste: der Kammerverschluss falsch herum. Oben muss dicht sein, an der Traufe muss das Kondensat wieder raus."
Die komplette Montage im Video

Das A1 Schraubprofilsystem von A bis Z
Sechseinhalb Minuten, der ganze Ablauf am meistverkauften System: Unterprofile ausrichten und vorbohren, Kantenverschlussband setzen, Platten einlegen, Profiloberteile verschrauben, Zierklemmdeckel aufsetzen. Die Reihenfolge gilt sinngemäß für alle Systeme – die Unterschiede stehen weiter unten, das Thermo- und das Klemmprofil haben eigene Videos.
Werkzeug & Material: Das brauchen Sie
Werkzeug
- Feinverzahnte Hand- oder Tischkreissäge – die Platte beim Schnitt fixieren. Scobalit nennt die feine Verzahnung, VLF eine schnell laufende Handkreissäge mit Metallsägeblatt. Wie es sauber gelingt, zeigt der Beitrag Stegplatten richtig schneiden
- Druck- oder Saugluft – Sägespäne müssen restlos aus den Hohlkammern, sonst bleiben sie sichtbar eingeschlossen
- Bohrmaschine mit Ø 4,5 / 5 / 7 / 8 mm – die Bohrdurchmesser gibt Ihr Profilsystem vor; für Bohrungen in der Platte selbst einen Kunststoffschälbohrer
- Akkuschrauber mit Drehmomentkupplung – Profile werden angezogen, nicht festgeknallt
- Gummihammer – bei den Klipp-Systemen (Mendiger, Zevener Sprosse, PVC-Klemmprofil) wird das Oberteil aufgesetzt, nicht verschraubt
- Gepolsterte Laufbohle – Stegplatten sind nicht begehbar, gearbeitet wird nur über lastverteilende Bohlen
Material
- Stegplatten in der passenden Stärke – in der Länge zentimetergenau auf Maß gefertigt, bis 7,00 m
- Verlegeprofile – je Dachfläche zwei Randprofile und für jede Plattenfuge ein Mittelprofil
- Stirnseitige Abschlussprofile – bei VLF/Salux ein geschlitztes Alu-Profil für die Traufe und ein ungeschlitztes für den First; Scobalit verschließt beide Stirnseiten mit demselben Alu-U-Profil, eine geschlitzte Ausführung gibt es dort nicht
- Bandmaterial für den Kammerverschluss: Scobalit klebt beide Stirnseiten mit Kantenverschlussband ab – mit Membran an der Traufe, ohne Membran bzw. als Alu-Pet-Laminat am First. VLF klebt nur die obere Stirnseite mit Alu-Klebeband; an der Traufe bleibt die Platte ohne Band, dort übernimmt das geschlitzte Profil die Entwässerung
- Edelstahlschrauben und Winkel – bei VLF der Bremswinkel am unteren Profilende als Abrutschsicherung, bei Scobalit die Abschluss- und Haltewinkel
- Weiße lösungsmittelfreie Farbe oder reflektierendes Klebeband für die Sparrenoberseiten – gegen Hitzestau unter der transparenten Platte
Achsmaß, Platten und Profile berechnen
Der entscheidende Wert ist das Achsmaß von Profilmitte zu Profilmitte – bei Scobalit heißt derselbe Wert Rastermaß. Er ist immer größer als die Plattenbreite, weil der Profilsteg und die Dehnfuge dazwischenpassen müssen. Wie viel größer, hängt am System: Scobalit rechnet durchgehend mit Plattenbreite + 28 mm, VLF je nach Profil mit + 20 mm (ECO), + 30 mm (DUO, Mendiger) oder + 40 mm (Zevener Sprosse). Planen Sie die Sparren möglichst so, dass nur die letzte Platte in der Breite gekürzt werden muss.
Die Profile laufen von der Traufe zum First und werden in Dachlänge bestellt. Das Ausdehnungsspiel von rund 5 mm je Meter Plattenlänge (VLF) gehört an den First oder Wandanschluss, weil der Bremswinkel die Platte an der Traufe festhält.
Stegplatten fertigen wir bis 7,00 m Länge. Verbindlich sind darüber hinaus die Angaben am Artikel und in der Hersteller-Anleitung zu Ihrem Profilsystem. Die Unterstützungsabstände hängen zusätzlich von Schnee- und Windlast ab und stehen dort in Tabellenform.
Dieser Rechner gibt eine schnelle Orientierung für Platten, Achsmaß und Profile. Für die verbindliche Planung mit passendem Profilsystem, Rand-, Mittel- und Wandanschlussprofilen sowie Gesamtpreis nutzen Sie den Planer.
Unterstützungsabstände: Last, Stärke, Breite
Wie weit die Sparren in Fließrichtung auseinanderliegen dürfen, hängt von Schnee- und Windlast, Plattenstärke und Plattenbreite ab – und die Plattenbreite wirkt stärker, als die meisten erwarten: Ein 16-mm-Dreifachsteg trägt bei 75 kg/m² laut VLF in 980 mm Breite 4,00 m, in 1200 mm Breite nur noch 3,40 m. Die vollständigen Tabellen stehen in den Hersteller-PDFs. Zwei Regeln gibt Scobalit dazu: Die Platte muss ringsum mindestens 30 mm aufliegen beziehungsweise im gummierten Aluprofil stecken, und Querunterstützungen lassen sich auch nachträglich einbauen, wenn sich das Dach als zu weit gespannt erweist.
Dachneigung: 7° oder 10°?
Hier weichen die Hersteller voneinander ab, und zwar bewusst: Scobalit lässt seine Hohlkammerplatten ab 7° zu (12,3 cm je Meter) – ausdrücklich auch in tieferen Lagen. VLF/Salux fordert für Stegplatten dagegen mindestens 10°. Maßgeblich ist die Anleitung zu Ihrem Profilsystem; wer sich nicht festlegen will, plant mit den 10° und liegt bei beiden richtig. Praktisch gilt ohnehin: Je flacher das Dach, desto langsamer läuft das Wasser ab und desto eher bleibt Schmutz auf der Platte liegen – für einschalige Lichtplatten nennt VLF 10° als die Neigung, ab der sich ein Selbstreinigungseffekt bemerkbar macht.
Stegplatten verlegen in 6 Schritten
Unterkonstruktion im Achsmaß aufbauen – und aufhellen
Die Unterkonstruktion entscheidet über das Ergebnis, weil sie nach der Montage nicht mehr korrigierbar ist. Sie muss verwindungsarm sein – bei Holz möglichst Leimbinder, alternativ Metall.
- Achsmaß statt Plattenbreite: Der Abstand von Profilmitte zu Profilmitte ist Plattenbreite plus Systemzuschlag – 28 mm bei allen Scobalit-Profilen, 20 bis 40 mm bei VLF. Bei einer 98 cm breiten Platte sind das je nach System 100, 100,8, 101 oder 102 cm. Den Wert liefert der Rechner oben.
- Sparrenoberseiten weiß streichen (lösungsmittelfrei!) oder mit reflektierendem Klebeband kaschieren – Scobalit nennt sein silbernes Klebeband, VLF Alu-Klebeband oder weiße Dispersionsfarbe. Dunkles Holz unter einer transparenten Platte wird zur Heizfläche; die Folge sind Risse und Verformungen. Anstriche und Imprägnierungen vorher gut ablüften lassen, sonst greifen die Dämpfe die Platte an.
- Kein Weich-PVC in der Nähe der Platten – chemisch unverträglich. Ebenso wenig zulässig: Dämmstoffe oder Verschalungen im direkten Kontakt mit der Plattenunterseite.
- Sparren so verteilen, dass nur die letzte Platte gekürzt werden muss – das spart Zuschnitt und hält die Fugen gleichmäßig.
- Auflage prüfen: Die Platte muss laut Scobalit ringsum mindestens 30 mm aufliegen oder im gummierten Aluprofil stecken.

Platten vorbereiten: Folie, Wetterseite, Kammerverschluss
Dieser Schritt passiert am Boden, nicht auf dem Dach – und er entscheidet darüber, ob die Hohlkammern trocken bleiben.
- Schutzfolie nur an den Rändern lösen – etwa 10 cm beidseitig. Der Rest bleibt bis nach der Montage drauf, denn der Aufdruck kennzeichnet die UV-geschützte Seite, die nach oben gehört. Polycarbonat ist einseitig UV-stabilisiert; nur die Stegdoppelplatte mit 32 mm Kammerbreite ist beidseitig geschützt.
- Obere Stirnseite dicht verschließen: Beide Hersteller setzen oben ein dichtes Band plus Profil – bei VLF Alu-Klebeband, darüber das ungeschlitzte Alu-Abschlussprofil; bei Scobalit das Kantenverschlussband ohne Membran (bei Acryl das Alu-Pet-Laminat), darüber das Alu-U-Profil. So kommen weder Schmutz noch Luft in die Kammern.
- Traufseite offen lassen – aber je System anders gelöst: Unten darf nie dicht abgeklebt werden, denn Kondensat aus den Kammern muss hier wieder heraus. VLF/Salux klebt die Traufseite gar nicht ab und drückt nur das geschlitzte Abschlussprofil auf die Kammern. Scobalit verwendet auch unten dasselbe Alu-U-Profil – dort übernimmt das Kantenverschlussband mit Membran die Aufgabe: Es hält Schmutz und Insekten draußen und lässt Feuchtigkeit heraus.
- Zuschnitt: feinverzahnte Hand- oder Tischkreissäge, Platte fixieren. Anschließend die Späne mit Druck- oder Saugluft komplett aus den Kammern blasen – nachher kommt niemand mehr heran.
- Bis zur Montage richtig lagern: plan, belüftet, nie im Stapel in der prallen Sonne – zwischen gestapelten Platten entsteht ein Wärmestau, der sie dauerhaft verformt. Als Abdeckung eignen sich weiße Folie oder starker Karton.
Unterprofile ausrichten und befestigen
Jetzt entsteht das Raster auf dem Dach. Das erste Profil bestimmt die Flucht aller folgenden – hier lohnt sich die Kontrolle mit Schlagschnur und Winkel.
- Randprofil zuerst, exakt im rechten Winkel zur Traufe ausgerichtet, dann die Mittelprofile im berechneten Achsmaß.
- Vorbohren nach Systemvorgabe: Scobalit bohrt die Unterprofile von Schraub-, Thermo- und Klemmprofil alle 35 cm im Wechsel links und rechts mit Ø 5 mm vor, die erste Bohrung nach 8 cm. VLF DUO und Mendiger arbeiten alle 40 cm mit Ø 4,5 mm, das ECO-Profil wird nur an beiden Enden fixiert. Das Deckprofil A2 hat gar kein Unterprofil – dort liegen Auflagegummis, und gebohrt wird erst im Deckprofil selbst. Die genauen Werte stehen bei Ihrem System.
- Halte- bzw. Abschlusswinkel gleich mit anbringen – sie werden später schwer nachrüstbar, weil die Platte darüberliegt.
- Randabschluss einführen: Bei DUO und ECO werden die Randabschlussschienen in die Kederkanäle geschoben – sie sind dafür nur mit einer eingezogenen Dichtung geliefert. Beim Mendiger übernimmt ein zweites Distanzprofil den Randabschluss, und zwar ohne Dichtung.
Platten einlegen – mit Spiel in alle Richtungen
Die Platte wird nicht eingeklemmt, sie wird eingelegt. Sie muss sich bewegen können: rund 5 mm je Meter Länge arbeitet sie laut VLF zwischen kalter Nacht und Sommersonne, und in der Breite ebenso.
- UV-geschützte Seite nach oben – erkennbar am Folienaufdruck. Falsch herum verlegt vergilbt und versprödet die Platte in wenigen Jahren.
- Mittig zwischen den Profilen, bei den VLF-Systemen mit 5 mm Abstand zum Mittelsteg beziehungsweise zum Distanzprofil auf beiden Seiten. Die Platte liegt dabei auf den Dichtungen des Unterprofils auf.
- Ausdehnungsspiel am First oder Wandanschluss: Weil der Bremswinkel die Platte an der Traufe festhält, wandert die gesamte Ausdehnung nach oben. Bei 3 m Plattenlänge sind das rund 15 mm, die dort frei bleiben müssen.
- Auflage kontrollieren, bevor das Oberteil kommt: Liegt die Platte überall gleichmäßig, ist die Flucht parallel zum Mittelsteg? Jetzt ist Korrigieren noch kostenlos.
Oberteil schließen – verschrauben oder klipsen
Hier trennen sich die Systeme in zwei Familien – und das ist der einzige Schritt, in dem sie sich wirklich unterscheiden:
- Verschraubte Systeme (Scobalit Schraub-, Deck- und Thermoprofil, VLF DUO und ECO): Das Profiloberteil wird mittig vorgebohrt und auf dem Mittelsteg des Unterprofils verschraubt – Scobalit alle 40 cm mit Ø 7 mm, DUO alle 30 cm, ECO alle 80 cm. Nur so weit anziehen, bis die Dichtung sitzt.
- Geklipste Systeme (Scobalit PVC-Klemmprofil, VLF Mendiger und Zevener Sprosse): Der Deckel wird eingeklipst statt verschraubt – beim Mendiger mit dem Gummihammer auf das Distanzprofil, beim PVC-Klemmprofil in die Nut des Unterprofils, und zwar bei 10-mm-Platten in die zweite Nut. Von oben ist danach keine Schraube mehr sichtbar.
Optional folgt beim Scobalit Schraub- und Thermoprofil der Zierklemmdeckel, der die Schraubenreihe verdeckt. Deck- und Klemmprofil kennen ihn nicht.
Bremswinkel, Wandanschluss und Endkontrolle
Die letzten Handgriffe halten die Platten an Ort und Stelle und machen den Übergang zum Haus dicht:
- Bremswinkel an der Traufe – bei den VLF-Systemen die Abrutschsicherung am unteren Profilende; Scobalit arbeitet stattdessen mit Halte- und Abschlusswinkeln. Der Bremswinkel muss so sitzen, dass anfallendes Kondensat aus dem Profilende austreten kann; wird er dicht angesetzt, staut sich das Wasser im Profil.
- Wandanschluss (VLF, für alle Profile gleich): Runddichtung in den Halbrundkanal drücken, Profil mit 50 cm Schraubenabstand an der Wand befestigen, die obere Versiegelungskante zusätzlich mit Silikon versiegeln. Die breite Lippendichtung wird an den Profilkanten so eingeschnitten, dass sie auf Platte und Profil eng anliegt. Vorher prüfen: Haben die Platten genug Ausdehnungsspielraum zur Wand?
- Nur verträgliche Dichtstoffe: Silikon muss neutralvernetzend und kunststoffverträglich sein – essigvernetzende Produkte greifen Polycarbonat und Acryl an.
- Schutzfolien sofort vollständig abziehen – unter Sonneneinstrahlung backt der Kleber fest und lässt sich später kaum noch rückstandsfrei entfernen. Gereinigt wird ausschließlich mit milder Seifenlauge, Schwamm und viel Wasser, nie mit Hochdruckreiniger, Bürste oder Scheuermitteln.
Die neun Profilsysteme im Detail
Der Ablauf oben gilt für alle Systeme – hier stehen die Werte, die sich unterscheiden. Welches Profil zu Ihrer Platte gehört, steht am Artikel; die verlinkte Hersteller-Anleitung ist im Zweifel maßgeblich.
Scobalit-Profilsysteme Rastermaß immer Plattenbreite + 28 mm
A1 Schraubprofil verschraubt
Hochwertiges Alu-Alu-Profil für 16 mm Plattenstärke – das meistverbaute System.
- Unterprofile alle 35 cm im Wechsel links und rechts vorbohren (Ø 5 mm, erste Bohrung nach 8 cm)
- Haltewinkel gleich mit anbringen
- Profiloberteile alle 40 cm mittig vorbohren (Ø 7 mm, erste Bohrung nach 6 cm) und mit dem Unterprofil verschrauben
- Zierklemmdeckel optional
A2 Deckprofil verschraubt
Einfaches Alu-Profil für 16 mm Plattenstärke – die schlanke Variante ohne Unterprofil.
- Auflagegummis auflegen und fixieren – sie ersetzen hier das Unterprofil
- Erste Platte auflegen und ausrichten
- Randprofil alle 40 cm mittig vorbohren (Ø 7 mm, erste Bohrung nach 8 cm), auflegen und verschrauben
- Nächste Platte anlegen, Mittelprofil ebenso setzen – bis zur letzten Platte
- Abschlusswinkel zum Schluss von oben anbringen
A3 Thermoprofil verschraubt
Das Profil mit den besten thermischen Eigenschaften – für 25 mm Plattenstärke, auch in 16 mm erhältlich.
- Unterprofile alle 35 cm im Wechsel vorbohren (Ø 5 mm, erste Bohrung nach 8 cm), Haltewinkel mit anbringen
- Profiloberteile und Distanzprofil alle 40 cm mittig vorbohren (Ø 7 mm, erste Bohrung nach 6 cm) und verschrauben
- Zierklemmdeckel optional
- Das Distanzstück trennt Ober- und Unterprofil thermisch – es reduziert die Wärmebrücke über dem Sparren
A4 PVC-Klemmprofil geklipst
Alu-Unterprofil mit PVC-Klemmdeckel – für 10 oder 16 mm Plattenstärke, ohne sichtbare Schraube von oben.
- Unterprofile alle 35 cm im Wechsel vorbohren (Ø 5 mm, erste Bohrung nach 8 cm), Haltewinkel mit anbringen und verschrauben
- Platten auflegen und ausrichten
- Klemmdeckel einklipsen – bei 10-mm-Platten in die zweite Nut
VLF/Salux-Profilsysteme Achsmaß je nach Profil + 20 bis 40 mm
DUO (Aluminium) verschraubt
Klassisches Ober- und Unterprofil. Achsmaß: Plattenbreite + 3 cm – bei 98 cm Platte also 101 cm.
- Unterprofil alle 40 cm wechselseitig neben dem Mittelsteg mit Ø 4,5 mm vorbohren, mit Linsenkopfschraube A2 4,8 × 32 mm befestigen
- Randabschlussschiene in die Kederkanäle einführen
- Oberprofil alle 30 cm mit selbstschneidenden Schrauben im Mittelsteg – alternativ durchgehend mit 6,5 × 75 mm bis in die Unterkonstruktion (dann alle 30 cm mit 8 mm vorbohren)
- Alternativ als Auflageband-Variante: TPE-Band fixieren, Platten mit 3 cm Abstand in Wasserlaufrichtung legen
ECO (Aluminium) verschraubt
Die schmalste Variante. Achsmaß: Plattenbreite + 2 cm – bei 98 cm Platte also 100 cm.
- Unterprofil nur an beiden Enden mit einer Schraube 6,0 × 60 mm fixieren – dazu die Dichtscheibe entfernen und im Mittelsteg vorbohren
- Randabschlussschiene in die Kederkanäle einführen
- Oberprofil alle 80 cm vorbohren und mit 6,0 × 60 mm A2 durchgehend in die Holzunterkonstruktion schrauben
- Bremswinkel mit selbstbohrender A2-Schraube 5,5 × 35 mm
MENDIGER (Alu/Kunststoff) geklipst
Thermisch getrennt über ein Distanzprofil. Achsmaß: Plattenbreite + 3 cm.
- Unterprofil alle 40 cm im mittleren Kederkanal mit Ø 4,5 mm vorbohren, Linsenkopfschraube 4,8 × 32 mm
- Distanzprofile mit der richtigen Seite nach oben einschieben (Richtungspfeil beachten), am Rand ein zweites als Abschluss – diese Schienen kommen ohne Dichtung
- Oberprofil mit Schlauchdichtung mit dem Gummihammer aufklippen
- Nicht unter 5 °C verlegen – vorteilhaft sind 10 °C oder mehr
ZEVENER SPROSSE (Kunststoff) geklipst
Zweiteiliges Kunststoffprofil, das auf die Platte aufgestülpt wird. Achsmaß: Plattenbreite + 4 cm – bei 98 cm Platte also 102 cm.
- Sprosse auf die Längsseiten der vorbereiteten Platte aufstülpen – 5 mm Abstand zum Profil halten, die gegenüberliegende Seite seitenverkehrt aufdrücken, damit sich die Profile später ineinander klippen lassen
- Jedes zweite Profil – das später auf der Unterkonstruktion aufliegt – alle 40 cm mit Ø 5 mm vorbohren
- Erstes Element ausrichten und mit 4,8 × 32 mm A2 verschrauben, nächstes Element einklippen und auf der anderen Seite verschrauben
- Bremswinkel an der Traufe (VLF-PAN Torx 4,8 × 60 mm), dann rechte und linke Sprosse mit der Randleiste verschließen
ZEVENER SPROSSE WAND geklipst
Die Variante für senkrechte Flächen und Wandanschlüsse. Achsmaß ebenfalls Plattenbreite + 4 cm.
- Die Randleiste sitzt geometriebedingt nicht mittig auf der Unterkonstruktion – das beim Setzen der Ständer einplanen
- Sprosse und Eckprofil alle 40 cm mit Ø 5 mm vorbohren, mit 4,8 × 32 mm A2 befestigen
- Alle unten liegenden Alu-Abschlussprofile alle 40 cm vorbohren, damit anfallendes Kondensat ablaufen kann
- Für den Wandanschluss die zweiteilige Wandleiste verwenden: unteren Teil verschrauben, oberen einfach eindrücken
Ganz ohne Verlegeprofil?
Das geht – aber nur mit Platten, die dafür gemacht sind: Click-Paneele werden über Nut und Feder ineinander gerastet und in der äußeren Nut direkt verschraubt, ohne Vorbohren. Klassische Stegplatten lassen sich damit nicht ersetzen.
Zum Ratgeber Click-PaneeleWeitere Videos zu Stegplatten

A3 Thermoprofil montieren
Der komplette Ablauf mit Distanzprofil – für 25-mm-Platten und alle, die die Wärmebrücke über dem Sparren reduzieren wollen.

A4 PVC-Klemmprofil montieren
Das System ohne sichtbare Schraube: Unterprofil setzen, Platte einlegen, Klemmdeckel einklipsen.

Steg- oder Hohlkammerplatte?
Aufbau, Kammerzahl und Stärken im Überblick – hilfreich, bevor Sie sich auf eine Plattenstärke festlegen.

PVC, Polycarbonat oder Acryl?
Die Materialien im Vergleich: Schlagzähigkeit, Hitzeverhalten und Lichtdurchlässigkeit kompakt erklärt.
Kondensat in den Hohlkammern und Hitzestau
Zwei Themen sorgen bei Stegplatten für die meisten Rückfragen – und eines davon ist gar kein Mangel.
Beschlagene Kammern sind konstruktionsbedingt
Acrylglas und Polycarbonat sind minimal gas- und dampfdurchlässig. Feuchte Luft gelangt dadurch in die Hohlkammern und schlägt sich bei Temperaturwechseln nieder – vermeiden lässt sich das nicht, und es ist kein Reklamationsgrund, weil weder Material noch Funktion darunter leiden. Das sagen beide Hersteller wortgleich. Entscheidend ist, dass das Wasser wieder herauskommt: Bei fachgerechter Montage läuft es zur Traufe ab und verlässt die Kammer dort – bei VLF durch das geschlitzte Abschlussprofil, bei Scobalit durch die Membran des Kantenverschlussbands. Die Kammer trocknet aus. Genau deshalb wird die Traufseite nie dicht abgeklebt. Auch einzelne Insekten in den Kammern sind kein Garantiefall.
Hitzestau: Was unter der Platte passiert
- Keine Dämmung, keine geschlossene Verschalung direkt unter der Platte – und keine Montage auf einer bestehenden Decke.
- Mindestens 40 cm Abstand zu Zwischendecken und Sonnenschutzeinrichtungen – abhängig von Plattenqualität, Raumgröße und Belüftung.
- Hinterlüftung nach DIN 4108 (Scobalit). Bei offenen Bauten wie Carport oder Pergola erübrigen sich besondere bauliche Maßnahmen.
- Formteile bremsen die Lüftung – und dann gilt ein fester Wert: Firsthauben, Wand- und Maueranschlüsse verschließen den Querschnitt. VLF verlangt deshalb auch am offenen Terrassendach bei einer Dachneigung von 7° bis 45° und 5 bis 10 m Dachlänge mindestens 300 cm² freien Querschnitt je laufendem Meter am First oder Wandanschluss. Den Profilfüller so setzen, dass warme Luft entweichen kann, aber kein Schlagregen zurückläuft – alternativ einen selbstentlüftenden First einsetzen.
Platten, Profile & Zubehör
Ein Stegplattendach besteht aus drei Komponenten, die zueinander passen müssen: Platte, Profilsystem und Abschlüsse. Die Mengen liefert Ihnen der Rechner oben:
Stegplatten
Doppel-, Dreifach- und Fünffachstegplatten aus Polycarbonat und Acrylglas, von 10 bis 32 mm – in der Länge zentimetergenau auf Maß gefertigt, bis 7,00 m.
Stegplatten ansehenVerlegeprofile
Rand- und Mittelprofile in Aluminium und Kunststoff, passend zu Plattenstärke und System – verschraubt oder zum Klipsen.
Profile ansehenAbschlussprofile & Bänder
Geschlitzte und ungeschlitzte Alu-Abschlussprofile, Alu-U-Profile, Kantenverschlussband mit und ohne Membran, Edelstahlschrauben und Bremswinkel.
Zubehör ansehenTerrassendach als Komplettpaket
Platten, Profile und Abschlüsse aufeinander abgestimmt – für alle, die nicht Stück für Stück zusammenstellen wollen.
Bausätze ansehenPlatten verbinden
Wie zwei Stegplatten sicher aneinandergefügt werden und welche Verbindung wofür taugt, zeigt der Ratgeber im Detail.
Zum RatgeberAlles aus einer Hand
Platten auf Maß, das passende Profilsystem und sämtliche Abschlüsse – in einer Lieferung, mit der Montageanleitung am Artikel.
Jetzt zusammenstellenDie sechs häufigsten Fehler – und wie Sie sie vermeiden
Sparren auf Plattenbreite gesetzt
Folge: Die Platten passen nicht zwischen die Profile – die komplette Unterkonstruktion muss zurückgebaut werden.
Immer im Achsmaß planen: Plattenbreite plus Systemzuschlag, von Profilmitte zu Profilmitte gemessen.
Direkt durch die Platte geschraubt
Folge: Die Stege werden gequetscht, die Ausdehnung blockiert – Risse rund um jede Schraube, undichte Stellen inklusive.
Die Platte gehört ins Profil, geschraubt wird ausschließlich im Profil. Hintergrund im Beitrag Direktes Verschrauben vermeiden.
Kammerverschluss falsch herum
Folge: Wird die Traufe dicht verklebt, steht das Kondensat in den Kammern – Algen, Schlieren und eine dauerhaft trübe Platte.
Oben dicht verschließen. Unten muss die Feuchtigkeit heraus – bei VLF über das geschlitzte Abschlussprofil ohne Band, bei Scobalit über das Kantenverschlussband mit Membran unter dem Alu-U-Profil.
Kein Ausdehnungsspiel eingeplant
Folge: Die Platte stößt im Sommer gegen First oder Wand, wölbt sich auf und drückt sich aus dem Profil.
Rund 5 mm je Meter Plattenlänge am First oder Wandanschluss freilassen – der Bremswinkel an der Traufe gibt die Richtung vor.
Dunkle Sparren, Dämmung direkt darunter
Folge: Hitzestau unter der transparenten Platte – Verformungen und Risse genau über den Auflagern.
Sparrenoberseiten weiß streichen oder mit reflektierendem Klebeband kaschieren, mindestens 40 cm Abstand zu Zwischendecken halten.
Platte falsch herum verlegt
Folge: Der einseitige UV-Schutz liegt unten – die Platte vergilbt und versprödet in wenigen Jahren.
Die bedruckte Schutzfolie zeigt die UV-Seite. Folie erst nach der Montage vollständig abziehen, dann aber sofort.
Original-Montageanleitungen als PDF
Alle Werte auf dieser Seite stammen aus diesen Dokumenten. Verbindlich für Ihr Projekt ist die Anleitung, die bei Ihrer Platte und Ihrem Profilsystem verlinkt ist:
VLF / Salux – Lichtplatten gesamt
Das Gesamtwerk mit allen VLF-Profilsystemen: Zevener Sprosse (auch für die Wand), DUO, ECO und Mendiger, dazu die allgemeinen Verlegehinweise und die Unterstützungsabstände je Plattentyp.
PDF öffnenScobalit A1 – Schraubprofil
Das Alu-Alu-Profil für 16-mm-Platten: Vorbohrabstände für Unter- und Oberprofil, Zubehörliste mit Artikelnummern und die Unterstützungsabstände nach Belastung.
PDF öffnenScobalit A2 – Deckprofil
Die schlanke Variante mit Auflagegummis statt Unterprofil – inklusive der Reihenfolge, in der Platten und Profile abwechselnd gesetzt werden.
PDF öffnenScobalit A3 – Thermoprofil
Das thermisch getrennte System für 25-mm-Platten (auch in 16 mm): Distanzprofil, Bohrabstände und die passenden Rand- und Mittelprofile.
PDF öffnenScobalit A4 – PVC-Klemmprofil
Für 10- und 16-mm-Platten: Unterprofil verschrauben, Klemmdeckel einklipsen – mit dem Hinweis auf die zweite Nut bei dünnen Platten.
PDF öffnenAlle Anleitungen – auch für Profilbleche, Wellplatten und Dachfolien – finden Sie gesammelt auf der Download-Seite.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Verlegen von Stegplatten
Nein. Eine Schraube durch die Hohlkammern quetscht die Stege, dichtet nicht dauerhaft ab und blockiert die thermische Ausdehnung – rund um jedes Loch entstehen Spannungsrisse. Stegplatten werden in ein Verlegeprofil eingelegt, geschraubt wird ausschließlich im Profil. Muss konstruktionsbedingt doch gebohrt werden, ist das Loch laut Scobalit rund 50 % größer als der Schraubenschaft auszuführen. Ausführlich im Beitrag Warum direktes Verschrauben zu vermeiden ist.
Gemessen wird von Profilmitte zu Profilmitte, und dieser Abstand ist immer größer als die Plattenbreite: + 28 mm bei allen Scobalit-Profilen (dort „Rastermaß" genannt), + 20 mm beim VLF ECO, + 30 mm bei DUO und Mendiger, + 40 mm bei der Zevener Sprosse. Bei einer 98 cm breiten Platte im DUO-Profil sind das 101 cm. Den Wert für Ihre Kombination liefert der Rechner auf dieser Seite.
Das hängt vom Hersteller ab: Scobalit lässt seine Hohlkammerplatten ab 7° zu (12,3 cm je Meter), ausdrücklich auch in tieferen Lagen. VLF/Salux fordert für Stegplatten mindestens 10°. Maßgeblich ist die Anleitung zu Ihrem Profilsystem; wer mit 10° plant, erfüllt beide Vorgaben. Für einschalige Lichtplatten nennt VLF 10° zusätzlich als die Neigung, ab der sich ein Selbstreinigungseffekt bemerkbar macht.
Weil Acrylglas und Polycarbonat minimal gas- und dampfdurchlässig sind – feuchte Luft gelangt in die Kammern und kondensiert bei Temperaturwechseln. Das ist konstruktionsbedingt, unvermeidbar und kein Reklamationsgrund; Material und Funktion leiden nicht darunter. Bei fachgerechter Montage läuft das Kondensat zur Traufe ab und verlässt die Kammer dort – bei VLF durch das geschlitzte Abschlussprofil, bei Scobalit durch die Membran des Kantenverschlussbands. Die Kammer trocknet wieder aus.
Nein – und genau hier passiert der häufigste Fehler. Die obere Stirnseite wird dicht verschlossen, die Traufseite muss offen bleiben, damit Kondensat abtropfen kann. Wie das gelöst wird, unterscheidet sich je Hersteller: Bei VLF/Salux wird oben mit Alu-Klebeband abgeklebt und ein ungeschlitztes Abschlussprofil aufgedrückt, an der Traufe kommt gar kein Band, sondern nur das geschlitzte Profil. Scobalit klebt beide Stirnseiten mit Kantenverschlussband ab – mit Membran an der Traufe, ohne Membran bzw. als Alu-Pet-Laminat am First – und verschließt beide Seiten mit demselben Alu-U-Profil.
VLF nennt als Faustwert etwa 5 mm je Meter Plattenlänge – eine 4-m-Platte bewegt sich also rund 2 cm. Weil der Bremswinkel die Platte an der Traufe festhält, wandert die gesamte Ausdehnung nach oben: Das Spiel gehört an den First oder Wandanschluss. In der Breite arbeitet die Platte ebenfalls, deshalb die 5 mm Abstand zum Mittelsteg auf beiden Seiten.
Mit einer feinverzahnten Hand- oder Tischkreissäge (VLF nennt eine schnell laufende Handkreissäge mit Metallsägeblatt), die Platte dabei fixieren. Entscheidend ist die Nacharbeit: Die Späne müssen mit Druck- oder Saugluft komplett aus den Hohlkammern entfernt werden, sonst bleiben sie nach dem Kammerverschluss für immer sichtbar. Details im Beitrag Stegplatten richtig schneiden.
Nein. Gearbeitet wird ausschließlich über eine gewichtsverteilende, abgepolsterte Laufbohle – ohne diese Vorkehrung darf das Dach nicht betreten werden. Das gilt auch für spätere Reinigung und Wartung. Zudem sind die Verlegesysteme nicht selbsttragend: Eine tragfähige Unterkonstruktion ist immer erforderlich.
Zuerst entscheidet die Plattenstärke: Das PVC-Klemmprofil deckt 10 und 16 mm ab, Schraub- und Deckprofil 16 mm, das Thermoprofil 25 mm (auch als 16-mm-Version). Danach die Optik und der Aufwand: verschraubte Systeme (Schraub-, Deck-, Thermoprofil, DUO, ECO) sind unempfindlicher bei ungenauer Unterkonstruktion, geklipste Systeme (Klemmprofil, Mendiger, Zevener Sprosse) kommen ohne sichtbare Schraube von oben aus. Thermisch getrennte Profile (Thermoprofil, Mendiger) reduzieren die Wärmebrücke über dem Sparren. Eine Übersicht aller neun Systeme finden Sie weiter oben.
VLF gibt für das Mendiger-Profil ausdrücklich nicht unter 5 °C an, vorteilhaft sind 10 °C oder mehr. Für einschalige Lichtplatten nennt VLF ähnliche Grenzen (Polycarbonat nicht unter 6 °C, PVC nicht unter 10 °C, vorteilhaft ab 10 °C). Aus der Praxis: Diese Untergrenze ist auch für die übrigen Stegplatten-Systeme eine sinnvolle Orientierung, weil Dichtungen in der Kälte steif werden und die Platten beim Einlegen in Ruhemaß liegen sollen.
Nur mit Platten, die dafür konstruiert sind: Click-Paneele werden über Nut und Feder ineinander gerastet und in der äußeren Nut direkt verschraubt – ohne Vorbohren, ohne Profilsystem. Klassische Stegplatten lassen sich damit nicht ersetzen, sie brauchen zwingend ein Profil. Der Vergleich steht im Beitrag Stegplatten ohne Verlegeprofile.
Platten, Profile und Abschlüsse in einer Lieferung
Stegplatten aus Polycarbonat und Acrylglas, in der Länge zentimetergenau auf Maß gefertigt bis 7,00 m – dazu das passende Verlegeprofil, Abschlussprofile, Kantenverschlussband und Befestigung. Sie wählen Platte und System, wir stellen zusammen, was dazugehört.
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Letzte Aktualisierung: 31. Juli 2026
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