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FLÜSSIGKUNSTSTOFF
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  • 100 % wasserdicht & dauerelastisch
  • In 4 Farben & 3 Gebindegrößen
  • Einfach mit Pinsel oder Rolle
Flüssigkunststoff für sichere und nahtlose Abdichtungen

Flüssigkunststoff: Anwendung, Schichtdicke & Verarbeitung im technischen Überblick

Flüssigkunststoff ist die flexible Detail-Abdichtung für Stellen, an denen eine Folie an ihre Grenzen kommt – Kaminanschlüsse, Lichtkuppeln, Kehlen und gealterte Detailflächen. Nach dem Auftrag mit Pinsel oder Rolle härtet das Material zu einer nahtlosen, dauerelastischen Gummihaut aus, die jeder Geometrie folgt. Spezielle Fachbegriffe rund um das Thema Abdichtung erklären wir Ihnen im Fachglossar.

  • Vielseitig: Geeignet für Flachdach-Abdichtung, Detailanschlüsse und Risssanierung an Bitumen, Bleche oder EPDM.
  • Extrem robust: Dauerelastisch, UV-beständig und widerstandsfähig gegen Frost, Hitze und Witterung.
  • Vier Farben: Grau, Schwarz, Weiß und Transparent – passend zu Bitumen, EPDM, Stegplatten oder unsichtbar als Reparatur.
  • Nahtlos: Folgt jeder Geometrie, keine Stoßnähte – die Wahl für komplexe Detailflächen mit Durchführungen.

Egal ob kleines Leck am Gartenhaus oder Sanierung eines undichten Kaminanschlusses: Flüssigkunststoff ist mit minimalem Werkzeug verarbeitbar und benötigt keine offene Flamme.

Maurice Grimberg – Geschäftsführer
Maurice Grimberg
Geschäftsführer
"Bei Flüssigkunststoff entscheidet die Schichtdicke alles. Auftragen in zwei Lagen mit Vlieseinlage ist Standard; einlagig spart kurzfristig Material, kostet langfristig die komplette Sanierung. Faustregel im Lager: 1,5 mm Gesamtschicht ist Minimum, 2,0 mm sind besser."

Wo wird Flüssigkunststoff optimal eingesetzt?

Durch seine hervorragende Haftung auf fast allen Untergründen ist Flüssigkunststoff ein echter Problemlöser – überall dort, wo eine Bahn oder Folie an Geometrie scheitert:

  • Flachdächer & Balkone: Fugenlose Flachdach-Abdichtung kleiner Flächen ohne Schweißnähte.
  • Detailanschlüsse: Sicheres Abdichten von Kaminen, Lichtkuppeln, Dachfenstern und Rohrdurchführungen.
  • Reparaturen: Schnelles Verschließen von Rissen bei alten Bitumenbahnen, EPDM-Folien oder Schuppendächern. Praxis-Anleitung im Blog: EPDM-Folie reparieren.
  • Rinnen & Kehlen: Sanierung von undichten Dachrinnen und schwer zugänglichen Innenkehlen.

Flüssigkunststoff, Reparaturband oder EPDM-Folie – welche Lösung passt?

Bei der Dachabdichtung stehen drei Systeme zur Wahl, die sich nicht ersetzen, sondern ergänzen. Die richtige Wahl hängt vor allem von Geometrie und Flächengröße ab:

Merkmal Flüssigkunststoff Reparaturband EPDM-Dachfolie
Bevorzugter Einsatz Komplexe Details, Anschlüsse, Kehlen Gerade Risse, Stoßstellen, Übergänge Großflächige Dachabdichtung
Geometrie Folgt jeder Form (3D) Geradlinig auf Bahn Großflächig eben
Verarbeitung Streichen / Rollen + 24–48 h Aushärtung Abziehen, andrücken – sofort dicht Kaltverklebung in Bahnen
Erforderliche Schichtdicke ca. 1,5 mm in 2 Lagen Bandstärke (1–2 mm) 1,14 mm bis 1,50 mm Folie
Erwartete Lebensdauer 10–15 Jahre 10–15 Jahre über 50 Jahre
Untergründe Bitumen, Metall, Beton, Holz, EPDM, Glas, Kunststoff Metall, Bitumen, Beton, Holz, Kunststoffe Holz, OSB, Bitumen, Dachpappe, Beton
Typisches Anwendungsbeispiel Undichter Kaminanschluss, Rohrdurchführung Riss in der Dachrinne, langer Stoß an Schweißbahn Komplettes Carport- oder Garagendach

Faustregel: Bei geradlinigen Schäden ist das Reparaturband schneller, sauberer und sofort belastbar. Bei Detailpunkten mit dreidimensionaler Geometrie (Kamin, Lichtkuppel, Innenkehle) führt am Flüssigkunststoff kein Weg vorbei. Für die komplette Erneuerung der Dachhaut wählen Sie eine EPDM-Dachfolie. Detail-Vergleich im Blog: EPDM oder Bitumen?

Auf welchen Untergründen haftet Flüssigkunststoff?

Der entscheidende Vorteil gegenüber Folien und Bahnen: Flüssigkunststoff haftet praktisch auf jedem tragfähigen, sauberen und trockenen Untergrund – meist ohne Primer:

  • Bitumen & Schweißbahn: Sanierung undichter Stellen und Anschlüsse – auch auf altem, gealtertem Bitumen. Strategie-Hilfe im Blog: Alte Dachhaut entfernen oder überkleben?
  • Beton & Mauerwerk: Anschluss an Attika, Balkonsockel oder Fassade.
  • Holz & OSB: Reparaturen an Carport-, Schuppen- oder Gartenhausdächern.
  • Metall: Stahlbleche, Aluminium, Zink, Kupfer – Korrosionsstellen und Anschlüsse.
  • EPDM & PVC: Detail-Reparaturen an bestehender EPDM-Folie oder PVC-Dachbahn.
  • Glas & Polycarbonat: Mit der transparenten Variante unsichtbare Reparatur an Stegplatten oder Lichtkuppeln.
  • Was vermeiden: Direkter Kontakt mit nassen, fettigen oder lose besandeten Untergründen. Bei stark saugendem Beton ist ein Voranstrich empfehlenswert.

Auf den meisten Untergründen ist kein Primer erforderlich – das spart Material und Zeit gegenüber klassischen Beschichtungen.

Hochwertige Hersteller in unserem Sortiment
Hersteller Weckman: Profilbleche
Hersteller Polmetal: Profilbleche
Hersteller Salux: Lichtplatten
Hersteller VLF: Kunststoffe
Hersteller Scobalit: Lichtplatten
Hersteller Plastmo: Dachrinnen
Hersteller Klez: Profile
Hersteller Tytane: EPDM Folie
Hersteller DACHPROTECT: EPDM

Welche Gebindegröße brauche ich für mein Projekt?

Wir bieten Ihnen genau die Menge, die Sie für Ihre Aufgabe benötigen. Als Faustregel rechnen Sie mit ca. 2 kg/m² für die empfohlene Schichtdicke von 1,5 mm in zwei Lagen:

  • 300 g Dose: Empfohlen für kleine Reparaturen, Haarrisse, punktuelle Ausbesserungen oder kleine Rohrdurchführungen – reicht für ca. 0,15 m².
  • 1 kg Eimer: Bewährt bei Kaminanschlüsse, Lichtkuppeln oder längere Fugen – reicht für ca. 0,5 m².
  • 5 kg Eimer: Die wirtschaftliche Wahl für vollflächige Sanierungen kleinerer Flachdächer oder Balkone – reicht für ca. 2,5 m².
Verfügbare Größen ansehen

Passende Farbe für eine unauffällige Abdichtung

Abdichtungen müssen nicht störend wirken. Wählen Sie die Farbe so, dass sie sich harmonisch in Ihr Dachbild oder Ihre Fassade einfügt:

  • Schwarz & Grau: Der Standard für Bitumendächer, Blechanschlüsse oder dunkle EPDM-Folien.
  • Weiß: Stark reflektierend – schützt vor zu starker Aufheizung (Cool-Roof-Effekt) und passt zu hellen EPDM- oder PVC-Dächern.
  • Transparent: Bewährt bei Glas, Stegplatten oder sichtbare Fugen, bei denen die Reparatur unsichtbar bleiben soll.

Wie wird Flüssigkunststoff verarbeitet?

Die Anwendung ist unkompliziert und erfordert weder Spezialwerkzeug noch offenes Feuer (wie beim Schweißen von Bitumen):

  • Untergrund vorbereiten: Trocken, staub- und fettfrei abkehren, lose Bereiche und alten Anstrich entfernen.
  • Verarbeitungstemperatur: Idealbereich +5 °C bis +30 °C. Kein Auftrag bei Frost, Tau oder unmittelbar drohendem Regen.
  • Erste Lage: Mit breitem Pinsel oder Veloursrolle satt auftragen – Verbrauch ca. 1 kg/m² für die Grundlage.
  • Armierung: Bei Rissen über 2 mm Armierungsvlies in die noch nasse erste Lage einbetten und sofort nass-in-nass überstreichen.
  • Zweite Lage: Nach Anhärtung der ersten Lage zweite Schicht von ca. 1 kg/m² auftragen – Zielschichtdicke nach Aushärtung: rund 1,5 mm.
  • Trocknung: Oberfläche nach 2–4 Stunden regenfest, Durchhärtung nach 24–48 Stunden abgeschlossen.

Nach der Trocknung entsteht eine nahtlose, hochflexible Gummihaut, die Bewegungen des Bauwerks problemlos mitmacht.

Technische Dokumentation & passende Systemkomponenten

Flüssigkunststoff ergänzt sich gut mit den anderen Abdichtungs-Systemen aus unserem Sortiment. Diese Hilfsmittel und Cross-Reads helfen Ihnen bei der Planung:

  • Für gerade Schäden: Microsealant-Reparaturband – schneller, sauberer und sofort belastbar bei geradlinigen Rissen.
  • Für große Flächen: EPDM-Dachfolie – die langlebige Komplettlösung mit über 50 Jahren Lebensdauer.
  • Werkzeug & Zubehör: Pinsel, Rollen, Vlies und EPDM-Systemzubehör für die saubere Verarbeitung.
  • Datenblätter: Aktuelle Sicherheits- und Produktdatenblätter zu Flüssigkunststoff finden Sie auf der jeweiligen Artikelseite.
  • Projektplanung: Für ein komplettes Flachdach-Abdichtungssystem siehe Projektseite Flachdach-Abdichtung.
  • Video-Ratgeber: Aus der Praxis und Erklärvideos zu allen Produkten in unserer Video-Galerie.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Flüssigkunststoff

Auf welchen Untergründen haftet Flüssigkunststoff?

Flüssigkunststoff bietet exzellente Haftung auf Bitumen, Beton, Mauerwerk, Holz, Metall (wie Dachblechen), EPDM und PVC sowie auf Glas und Polycarbonat (mit transparenter Variante). Ein Primer ist in der Regel nicht erforderlich – nur bei stark saugendem Beton empfehlen wir einen Voranstrich.

Wie viel Material benötige ich pro Quadratmeter?

Für die empfohlene Schichtdicke von 1,5 mm in zwei Lagen rechnen Sie mit ca. 2 kg/m². Damit reicht eine 300 g Dose für etwa 0,15 m², der 1 kg Eimer für 0,5 m² und der 5 kg Eimer für ca. 2,5 m².

In welchem Temperaturbereich kann ich verarbeiten?

Der ideale Verarbeitungsbereich liegt bei +5 °C bis +30 °C. Bei Frost härtet das Material nicht aus, bei Hitze über 30 °C trocknet die Oberfläche zu schnell und es können Hautbildungen entstehen. Der Untergrund muss trocken sein – Verarbeitung bei Regen oder unmittelbar danach ist nicht möglich.

Wie lange dauert es, bis das Material trocken ist?

Die Oberfläche ist je nach Witterung und Temperatur meist nach 2 bis 4 Stunden regenfest. Die komplette Durchhärtung ist nach ca. 24 bis 48 Stunden abgeschlossen. Die zweite Lage tragen Sie idealerweise auf, sobald die erste Lage „klebfrei" ist (Daumendruck-Test).

Wann ist Armierungsvlies Pflicht?

Bei Rissen über 2 mm Breite, bei Materialübergängen (z. B. Anschluss Holz an Beton) und bei bewegten Bauteilen ist Armierungsvlies Pflicht. Es wird in die noch nasse erste Lage eingebettet und sofort nass-in-nass mit der zweiten Lage überstrichen. Ohne Vlies reißt der Flüssigkunststoff bei Spannung genau an der schwächsten Stelle.

Ist Flüssigkunststoff dauerelastisch und UV-beständig?

Ja. Flüssigkunststoff bleibt auch bei Frost oder starker Sonneneinstrahlung (UV-beständig) dauerelastisch und überbrückt thermische Materialausdehnungen ohne zu reißen. Die erwartete Lebensdauer der Abdichtung liegt bei 10 bis 15 Jahren – bei großflächigen Dächern empfehlen wir stattdessen die EPDM-Dachfolie mit über 50 Jahren Lebensdauer.

Kann ich Flüssigkunststoff über altem Bitumen oder EPDM verwenden?

Ja. Auf gealtertem Bitumen haftet Flüssigkunststoff direkt – bewährt zur Sanierung undichter Stellen ohne komplette Erneuerung. Auf EPDM-Folien kann er als Detail-Reparatur eingesetzt werden, beispielsweise an Kaminanschlüssen oder Rohrdurchführungen. Wichtig nur, dass die Folie zuvor gereinigt und entfettet werden muss.

Noch Fragen zur Abdichtung?

Wenn Sie größere Flächen wie ganze Dächer abdichten möchten, informieren Sie sich auch über unsere EPDM-Dachfolien oder die Projektseite Flachdach-Abdichtung. Bei geradlinigen Rissen ist außerdem das Microsealant-Reparaturband oft die schnellere Lösung. Technische Begriffe erläutern wir detailliert in unserem Fachglossar.

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Letzte Aktualisierung: 18. Mai 2026
Technisch geprüft von: Grimberg GmbH (Kontakt)