günstig planen & bauen
Ein Dach, das das Holz trocken hält und Luft durchlässt – oft reicht dafür ein günstiger Sonderposten.
Brennholzlager & Holzunterstand: das passende Dach fürs Kaminholz
Ein stabiler Holzunterstand ist die Grundvoraussetzung für effizientes Heizen. Technische Fachbegriffe von A bis Z erklären wir Ihnen zudem detailliert in unserem Fachglossar. Nur gut geschütztes Brennholz erreicht den optimalen Heizwert. Bei der Wahl der Dacheindeckung für DIY-Unterstände zählen vor allem Witterungsbeständigkeit und ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis.
- Sonderposten: Hochwertige Neuware in dünneren Stärken – geeignet für preisbewusste Projekte.
- Robustheit: Beschichtete Wellbleche oder Trapezbleche für das Dach trotzen Wind und Wetter.
- Lichtplatten: Günstige PVC-Wellplatten bieten Schutz und lassen gleichzeitig Tageslicht durch – beschleunigt das Trocknen des Holzes.
- Selbst bauen: Schritt für Schritt durch die Eindeckung führen unsere Montageanleitungen – mit Bedarfsrechner und Herstellerwerten.
Ob kleiner Kaminholzunterstand, Fahrradunterstand oder großer Geräteschuppen – wir liefern alle Komponenten passgenau. Entdecken Sie unsere Informationen zu Wellblechen (Stahl) oder Wellplatten (Kunststoff) für Ihren Gartenbau.
Aus der Beratungspraxis: typischer Brennholzlager-Fall
Ende August am Telefon: Hausbesitzer baut Brennholzlager 3 × 2 m an die Garage, will „dichtes Dach“, am liebsten EPDM-Folie wie auf der Garage. Erste Gegenfrage: Wie soll das Holz dann trocknen?
Ein Brennholzlager braucht keine Vollabdichtung, sondern Durchlüftung mit Regenschutz. Empfehlung: Wellblech oder Trapezblech mit 10 bis 15 cm Dachüberstand zur Wetterseite, Seiten offen oder mit Lattung. Brennholz braucht 12 bis 18 Monate Trocknung – unter einer dichten Folie schimmelt es.
Bei der Blechwahl gilt: Die Materialstärke entscheidet über die Statik, die Beschichtung über die Standzeit. Unsere Sonderposten in 0,40 mm sind mit 25 µm Polyester beschichtet und haben je nach Artikel 5 bis 10 Jahre Herstellergarantie – für ein offenes, gut belüftetes Holzlager reicht das. Wo dauerhaft Spritzwasser und Holzfeuchte ankommen, lohnt die dickere Beschichtung: 60 µm Puramid oder 80 µm Shimoco, beim Trapezblech alternativ Aluzink. Aufpreis gering, Garantiezeit deutlich länger.
Anonymisierter Beratungsfall – typisches Muster aus unseren Kundengesprächen.
Bedachung für Unterstände: Welche Möglichkeiten gibt es?
Für einfache Neben- und DIY-Gebäude stehen Wirtschaftlichkeit und Montagekomfort im Fokus:
- Sonderposten (Profilblech): Die Wahl für das Budget. Es handelt sich um Neuware, die aufgrund geringerer Materialstärken besonders günstig kalkuliert wird.
- Stahl-Wellbleche: Zeitlose Optik und sehr stabil. Besonders beliebt für rustikale Holzunterstände im Garten. So werden sie verlegt: Wellblech verlegen. Welle vs. Trapez im Vergleich: Trapezbleche und Wellbleche – der Unterschied.
- PVC-Lichtplatten: Die leichteste und günstigste Variante der transparenten Eindeckung – Ablauf in der Anleitung Wellplatten verlegen.
- Regenrinnen: Ein passendes Dachrinnen-Set schützt das gelagerte Holz zusätzlich vor Spritzwasser vom Boden – Montage in der Anleitung Dachrinne montieren.
Profilblech oder Lichtplatte – was ist empfohlen für das Holzlager?
Die Entscheidung hängt oft vom Standort und der gewünschten Optik ab:
- Trapezbleche (Stahl): Bieten 100 % Schatten und halten auch hohen Schneelasten in schattigen Gartenecken stand. Ablauf: Trapezblech verlegen.
- Wellplatten (Kunststoff): Verhindern eine dunkle „Ecke“ im Garten und nutzen die Sonnenwärme zum Trocknen des Holzes – PVC ist die wirtschaftlichste Wahl, Polycarbonat hagelsicher für exponierte Standorte. Auch als Rollenware für lange Brennholz-Reihen. Ablauf: Wellplatten verlegen. Material-Vergleich im Blog: Polycarbonat oder PVC?
Vorteile von Sonderposten für DIY-Projekte
Warum teures Material für einen einfachen Unterstand nutzen? Unsere Sonderposten sind die clevere Wahl:
- Neuware: Sie erhalten unbenutzte Platten ohne Mängel in der Beschichtung.
- Dünneres Material: Für kleine Spannweiten an Holzlagern ist die geringere Stärke (z. B. 0,40 mm) statisch völlig ausreichend – über die Standzeit entscheidet nicht die Dicke, sondern die Beschichtung.
- Preisersparnis: Profitieren Sie von massiven Rabatten gegenüber dem Standard-Sortiment.
Typische Bauformen für Brennholzlager und Unterstände
Welche Bauform und welche Größe zu Ihrem Brennholzlager passt, hängt vom Holzbedarf und Standort ab. Die häufigsten Varianten im Überblick:
Kaminholzunterstand an der Hauswand
1–2 Raummeter, Pultdach mit Wandanschluss. Passt zu Trapezblech 20 mm oder PVC-Wellplatten – schneller Aufbau, kein eigenes Fundament.
Freistehendes Brennholzlager
3–5 Raummeter, Pult- oder Satteldach. Hier passen Wellbleche oder Trapezbleche in Sonderposten-Qualität – die wirtschaftlichste Lösung. Zur Verlegeanleitung.
Eck- oder Reihen-Unterstand
Lange Reihen an Zaun oder Wand entlang. Praktisch in der Form als Lichtplatten-Rollenware – durchgehender Wasserschutz ohne Längsstöße.
Allzweck-Unterstand
Kombiniert Brennholz, Werkzeug und Gartengeräte. Größere Spannweite – hier auf Trapezbleche 35 mm in Standardstärke setzen, nicht auf Sonderposten. Zur Verlegeanleitung.
Faustregel: Für Sonderposten in 0,40 mm gilt am Dach ein Stützabstand bis 1,00 m (an der Wand bis 0,80 m); wer darüber hinaus geht, wählt Standardware ab 0,50 mm. Die belastbaren Stützweiten je Profil und Blechstärke stehen in den Datenblättern.
Wichtige Tipps für den Bau Ihres Holzlagers
Achten Sie auf diese Details, damit Ihr Brennholz optimal trocknet. Hilfe finden Sie in unseren Online-Anleitungen Wellblech verlegen und Wellplatten verlegen sowie in den Profilblech-Ratgebern.
- Belüftung: Lassen Sie die Seiten des Unterstands offen oder nutzen Sie Gitter. Luftzirkulation ist wichtiger als totaler Verschluss.
- Dachüberstand: 10 bis 15 cm zur Wetterseite halten den Schlagregen vom Holz fern; deutlich mehr als 20 cm bringt keinen Zusatznutzen. Details zur Traufe finden Sie im Glossar.
- Befestigung: Nutzen Sie passende Schrauben mit Dichtscheibe, um Rost an den Bohrlöchern zu vermeiden.
Brennholzlager selber bauen: Schritt für Schritt
Ein einfacher Holzunterstand gelingt mit gängigem Werkzeug auch in Eigenmontage. Den kompletten Ablauf der Eindeckung zeigen unsere Anleitungen Wellblech verlegen, Trapezblech verlegen und Wellplatten verlegen; die Hersteller-Originale liegen als PDF bereit.
- Standort und Größe planen: Sonnige, windexponierte Lage beschleunigt das Trocknen. Ein Raummeter ist ein Kubikmeter gestapeltes Scheitholz – so viel Lagervolumen je Raummeter einplanen, die Stapeltiefe nach der Scheitlänge (25, 33 oder 50 cm).
- Pfosten und Rahmen aufbauen: Holzpfosten (10×10 cm) in Pfostenträger setzen und mit Querbalken verbinden – Bodenkontakt vermeiden, damit das Tragwerk nicht fault.
- Sparren mit Gefälle setzen: Pultdach mit 10–15° Neigung – ausreichend, damit Regen sicher abläuft, ohne dass Schlagregen unter das Holz drückt. Stützabstand am Dach höchstens 1,00 m bei Sonderposten in 0,40 mm.
- Eindeckung verlegen: Profilbleche oder Wellplatten von unten nach oben mit Bohrschrauben mit Dichtscheibe befestigen. Seitlich mindestens eine Welle bzw. Profilrippe überlappen, im Querstoß je nach Dachneigung 150 bis 200 mm; Trapezbleche überlappen in Längsrichtung 200 mm. Bei Kunststoff-Wellplatten das Bohrloch 4 bis 5 mm größer als den Schraubenschaft bohren, bei Montage mit Kalotte 14 mm (Gleitpunktbohrung). Verlegung-Anleitung im Blog: Wellplatten richtig überlappen.
- Abschlüsse und Entwässerung: Ortgangwinkel für saubere Seiten, optional Dachrinne gegen Spritzwasser auf das untere Holz.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Brennholzlager-Bau
Ja, absolut. Unsere Sonderposten sind Neuware. Sie sind lediglich dünner als Standardprofile (z. B. 0,40 mm statt 0,50 mm). Für kleine Unterstände und Gartenprojekte mit geringen Stützabständen ist das statisch völlig ausreichend. Für die Lebensdauer zählt dagegen die Beschichtung: Unsere Sonderposten tragen 25 µm Polyester. Wo Spritzwasser und Holzfeuchte drankommen, greifen Sie besser zu einer dickeren Beschichtung – 60 µm Puramid oder 80 µm Shimoco, beim Trapezblech alternativ Aluzink.
Wir empfehlen das klassische Wellprofil (Sinuswelle) oder ein feines Trapezblech wie das 20/1100. Diese Profile lassen sich leicht montieren und sehen im Gartenbereich sehr harmonisch aus. Mehr dazu auf unserer Informationsseite für Wellbleche, in der Anleitung Wellblech verlegen sowie im Blog: Kostenvergleich Trapez- vs. Wellbleche.
Ja, sehr gut – vor allem PVC-Wellplatten 76/18 als wirtschaftliche Wahl oder Polycarbonat-Wellplatten für hagelsichere Standorte. Lichtdurchlässige Eindeckungen lassen die Sonnenwärme ins Lager und beschleunigen das Trocknen des Holzes – ein klarer Vorteil gegenüber blickdichten Profilblech-Dächern. Hagelschutz im Blog: Sind Lichtplatten hagelfest?. Direkt zur Auswahl auf der Wellplatten-Kaufseite oder in der Wellplatten-Infoseite.
Es ist empfehlenswert. Eine Dachrinne verhindert, dass das Regenwasser direkt vor dem Lager auf den Boden klatscht und das untere Holz durch Spritzwasser wieder feucht wird. Wie sie montiert wird, zeigt die Anleitung Dachrinne montieren.
Bei Stahl-Profilblechen mit selbstbohrenden Schrauben ist kein Vorbohren bei Holzunterkonstruktionen nötig – das spart viel Zeit beim Aufbau. Bei Kunststoff-Wellplatten dagegen ist Vorbohren Pflicht: Bei PVC und PET sollte das Bohrloch 4 bis 5 mm größer als der Schraubenschaft sein, bei Montage mit Kalotte 14 mm, damit sich das Material bei Hitze ausdehnen kann (sogenannte Gleitpunktbohrung). Tipps zur Überlappung finden Sie im Fachglossar.
Ja, ein einfacher Brennholzunterstand gelingt mit Standard-Werkzeug auch in Eigenmontage. Holzpfosten in Pfostenträger setzen, Sparrenkonstruktion mit 10–15° Gefälle aufbauen und mit Trapezblech oder Wellplatten eindecken. Die Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie weiter oben sowie in unseren Online-Anleitungen Trapezblech verlegen und Wellplatten verlegen.
Ein Raummeter ist ein Kubikmeter gestapeltes Scheitholz – so viel Lagervolumen brauchen Sie je Raummeter. Für einen 4-Personen-Haushalt mit Kaminofen sind 3–5 Raummeter pro Saison realistisch: Ein freistehender Unterstand mit ca. 3 m Länge, 1 m Tiefe (zwei Stapel à 50 cm Scheitlänge) und 1,8 m Höhe fasst rund 5 Raummeter. Bei reinem Beistell-Lager an der Hauswand reichen oft 1–2 Raummeter.
Viele weitere Fragen und Antworten finden Sie auf der FAQ-Seite für Profilbleche oder der FAQ-Seite für Lichtplatten. Alle Verlegeanleitungen im Überblick: Montageanleitungen für Dach & Wand. Details zum Gesamtsortiment finden Sie zudem auf unserer Dachbleche-Informationsseite. Technische Fachbegriffe von A bis Z erklären wir Ihnen zudem detailliert in unserem Fachglossar.
Brennholzlager aufbauen: Bleche, Lichtplatten und Schrauben aus einer Bestellung
Wellblech oder Trapezblech mit 10–15 cm Dachüberstand zur Wetterseite, Schrauben mit EPDM-Dichtscheibe, optional ein Lichtband. Bei starker Spritzwasser-Belastung eine dickere Beschichtung wählen – 60 µm Puramid, 80 µm Shimoco oder beim Trapezblech Aluzink.
Letzte Aktualisierung: 13. August 2026
Technisch geprüft von: Maurice Grimberg, Geschäftsführer (Kontakt)








