Unsere
WELLPLATTEN
günstig online kaufen
  • Einfach zu verlegen
  • Viele Farben verfügbar
  • Polycarbonat = Hagelsicher
Transparente Wellplatten für helle Überdachungen

Wellplatten verständlich erklärt – Profile, Materialien & Unterkonstruktion im technischen Überblick

Eine Wellplatte – auch Lichtwellplatte, Welldachplatte oder einschalige Lichtplatte genannt – ist die einlagige, profilierte Kunststoffplatte für transparente Überdachungen ohne Wärmedämmung. Auf dieser Seite finden Sie alle technischen Grundlagen zur Profilwahl (Welle vs. Spundwand), Material­vergleich (PC/Acryl/PVC/PET), Unterkonstruktion und Montage.

  • Profile & Größen: Standard-Welle 76/18 und Spundwand 70/18 (18 mm Profilhöhe), Mini-Welle 32/09 sowie Hochprofile von 30 bis 51 mm für Industrie und Agrar.
  • Material & Schutz: Polycarbonat (hagelsicher), Acryl (Glas-Brillanz), PVC (wirtschaftlich) und PET (schlagzäh) – mit werkseitigem UV-Schutz.
  • Montage: Direktverschraubung mit Kalotten und Abstandhaltern auf Holzlattung – ohne Verlegeprofile.

Ob Carport, Terrasse, Pergola oder Lichtband – alle Wellplatten und Spundwandplatten direkt zur Auswahl finden Sie auf unserer Wellplatten-Kaufseite.

Maurice Grimberg – Geschäftsführer
Maurice Grimberg
Geschäftsführer
"Lichtplatten dürfen vor der Montage niemals im Stapel in der Sonne lagern. Die Wölbung wirkt wie ein Brennglas, und es entstehen schon nach Stunden Hot Spots, die die Platte zerstören. Lagerung im Schatten, Stapelhöhe maximal sechs Platten – mehr ist nicht drin."

Wo finden Wellplatten Anwendung?

Wellplatten sind die Standard-Eindeckung überall dort, wo Tageslicht ohne Wärmedämmung gefragt ist. Planen Sie Ihr Vorhaben mit unseren spezialisierten Projekt-Ratgebern:

  • Carports: Hagelsichere Polycarbonat-Wellplatten als Klassiker für helle, freundliche Stellplätze.
  • Terrassenüberdachungen: Lichtdurchfluteter Wetterschutz für den Außenbereich – ohne Dämmungsanforderung.
  • Lichtbänder im Trapezdach: Kostengünstige Tageslichtquelle in Stall-, Hallen- und Lagerhaus-Eindeckungen.
  • Sichtschutz & Wandverkleidung: Spundwandplatten 70/18 als lichtdurchlässige Alternative zu blickdichten Zäunen.
  • Schuppen & Unterstände: Schneller, kostengünstiger Wetterschutz für Garten und Hof.

Wellplatten-Profile im Detail – Größen, Materialien und Einsatzbereiche

Die Profilgröße bestimmt Stützweite und Einsatzbereich – ob Sie sich bei der 18 mm Standard-Profilhöhe für die runde Wellform 76/18 oder die kantige Spundwand 70/18 entscheiden, ist dagegen reine Geschmackssache. In unserem Sortiment führen wir drei Profil-Kategorien:

Standard-Profile 76/18 & 70/18

Bestseller Carport Terrasse Sichtschutz
  • Profilhöhe: 18 mm – ausreichend Stabilität für Standardanwendungen.
  • Plattenstärke: 0,8 – 1,5 mm je nach Material.
  • Material: Polycarbonat (PC), Acryl (PMMA), PVC und PET.
  • Einsatz: Carport, Terrasse, Pergola, Sichtschutz, Lichtbänder im Trapezdach – die Standard-Größe für 95 % aller Projekte.

Mini-Welle 32/09

Verkleidung Vorbau Kleines Vordach
  • Profilhöhe: 9 mm – feinere Welle für dezente Optik.
  • Plattenstärke: 0,8 – 1,0 mm.
  • Material: PVC.
  • Einsatz: Schmale Verkleidungen, Vorbauten, kleine Vordächer und Mülltonnenboxen – wenn die Standard-Welle optisch zu grob wirkt.

Hochprofile 30 – 51 mm

Industrie Agrar Stall & Halle Schneelast
  • Profilhöhe: 30, 35, 45 oder 51 mm – große Stützweite.
  • Plattenstärke: 1,3 – 1,5 mm – höhere Stabilität.
  • Material: PVC und Polycarbonat (PC).
  • Einsatz: Industrie- und Agrarbau – Stall, Halle, Lagerhaus mit hohen Schneelasten und großen Sparrenabständen, weniger Unterkonstruktion nötig.

Auch als Rollenware verfügbar – Endlosbahnen für lange Lichtbänder ohne Plattenstoß. Detaillierte Belastungstabellen finden Sie in den Datenblättern. Im Blog erklären wir, wie stark Wellplatten sein sollten.

Wellplatte, Stegplatte oder Trapezblech – wann welche Eindeckung?

Für Dach- und Fassadeneindeckungen stehen drei Werkstoffgruppen im direkten Wettbewerb: die einlagige Wellplatte (lichtdurchlässig, ohne Dämmung), die mehrwandige Stegplatte (lichtdurchlässig, mit Dämmung) und das blickdichte Trapezblech aus Stahl. Die direkte Gegenüberstellung zeigt die Stärken:

Merkmal Wellplatte (einschalig) Stegplatte (mehrwandig) Trapezblech (Stahl)
Aufbau Einlagig, profiliert (Welle/Trapez) Mehrwandig mit Hohlkammern Einlagig, beschichtetes Stahlblech
Lichtdurchlass Sehr hoch, klar Hoch, leicht diffus Keiner – außer in Kombination mit Lichtbändern
Wärmedämmung (U-Wert) ≥ 5,0 W/m²K (keine Dämmung) 1,40 – 3,50 W/m²K – (keine Dämmung ohne Sandwichaufbau)
Hagelfestigkeit Hoch (PC) bis mittel (PVC) Sehr hoch (PC nahezu unzerbrechlich) Sehr hoch
Gewicht Sehr leicht (1,5 – 2,5 kg/m²) Leicht (1,5 – 4 kg/m²) Mittel (4 – 8 kg/m²)
Verlegung Direkt verschraubt mit Kalotten und Abstandhaltern Schwimmend in Aluprofilen Direkt auf Pfetten verschraubt
Mindestdachneigung ca. 7° 5° – 10° 5° – 7° je nach Profil
Typischer Einsatz Carport, Terrasse, Stallbau, Lichtbänder, Sichtschutz Wintergarten, Terrasse, Carport (mit Dämmung) Halle, geschlossener Carport, Schuppen
Preis pro m² Niedrig Mittel Niedrig (verzinkt) bis hoch (beschichtet)

Grundregel: Wellplatten sind die wirtschaftlichste Wahl für reine Witterungsdächer ohne Dämmung. Für beheizte Räume und Wintergärten sind Stegplatten die Wahl, für blickdichte Industriedächer Trapezbleche – ggf. kombiniert mit Wellplatten als Lichtband.

Unterkonstruktion für Wellplatten – worauf müssen Sie achten?

Anders als Stegplatten werden Wellplatten direkt auf einer Holzlattung verschraubt – ohne Aluprofile. Die Unterkonstruktion ist dadurch deutlich einfacher und günstiger, muss aber sorgfältig geplant werden, damit sich die Platten bei Hitze spannungsfrei ausdehnen können:

  • Holzart: KVH oder Konstruktionsvollholz reicht aus – verzugsfreies Leimbinderholz (BSH) ist nur bei besonders weiten Spannweiten nötig.
  • Lattenabstand: Typisch 50 – 80 cm – abhängig von Plattenstärke und Schneelastzone. Bei Hochprofilen 30 – 51 mm sind größere Abstände möglich.
  • Hitzestau vermeiden: Latten-Oberseite weiß streichen oder mit Alu-Klebeband bekleben – dunkles Holz heizt sich unter klaren Wellplatten stark auf und führt zu Verformungen. Mehr dazu im Blog.
  • Mindestdachneigung: ca. (12 cm pro Meter) – für sicheren Wasserablauf und Selbstreinigung der Welle.
  • Stahl-Pfetten: Für Industrie- und Agrarbau möglich – Hochprofile 30 – 51 mm überspannen größere Pfettenabstände.
  • Lichtbänder im Trapezdach: Wellplatten passend zum Trapezprofil des Dachs wählen – Profilhöhe und Wellabstand müssen übereinstimmen, damit das Lichtband dicht in das Trapezblech eingebettet werden kann.

Sie haben bereits eine Holzlattung und brauchen nur die Eindeckung inkl. Befestigung? Dann passen unsere Wellplatten-Sparpakete mit aufeinander abgestimmten Platten, Kalotten, Abstandhaltern und Schrauben.

Hochwertige Hersteller in unserem Sortiment
Hersteller Weckman: Profilbleche
Hersteller Polmetal: Profilbleche
Hersteller Salux: Lichtplatten
Hersteller VLF: Kunststoffe
Hersteller Scobalit: Lichtplatten
Hersteller Plastmo: Dachrinnen
Hersteller Klez: Profile
Hersteller Tytane: EPDM Folie
Hersteller DACHPROTECT: EPDM

Wie werden Wellplatten montiert?

Wellplatten werden direkt auf der Hochsicke (oberster Wellenberg) verschraubt – mit speziellem Befestigungszubehör, das Hitzeausdehnung und Wasserdichtigkeit zugleich ermöglicht:

  • Kalotten: Werden oben auf den Wellenberg gesetzt – verteilen den Schraubendruck und dichten das Bohrloch sicher ab.
  • Abstandhalter: Werden unter den Wellenberg gelegt – verhindern, dass die Welle beim Festschrauben plattgedrückt wird.
  • Gleitpunktbohrung: Bohrloch immer 3 – 4 mm größer als der Schraubenschaft. Ohne ausreichend großes Bohrloch entstehen bei Sommerhitze Spannungsrisse an den Schraubstellen.
  • Überlappung: Quer min. 1 Welle, längs ca. 15 – 20 cm – immer in Hauptwindrichtung verlegen. Detail-Anleitung im Blog.
  • Zuschnitt: Handkreissäge mit feinzahnigem Vielzahnsägeblatt bei hoher Drehzahl. Vor Hitze schützen, sonst schmilzt der Kunststoff am Schnitt. Mehr im Blog.
Zur Montageanleitung (PDF)

Welches Material – Polycarbonat, Acryl, PVC oder PET?

Wellplatten gibt es in vier Werkstoffen – die Wahl entscheidet über Hagelfestigkeit, Lichtoptik, Lebensdauer und Preis:

  • Polycarbonat (PC): Nahezu unzerbrechlich, extrem hagelsicher, temperaturbeständig – die Premium-Wahl für Carport und Hagel-Regionen.
  • Acrylglas (PMMA): Höchste Lichtdurchlässigkeit und Glas-Brillanz, hohe UV-Stabilität, kratzunempfindlicher als PC – passt zu hochwertige Terrassen.
  • PVC: Die wirtschaftliche Standardlösung – ammoniakbeständig, daher Klassiker für Stallbau und einfache Schuppen-Eindeckungen.
  • PET: Hoher Lichtdurchlass, hohe Schlagzähigkeit, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis – moderne Alternative zu PVC.

Vertiefend: unsere Materialkunde Lichtplatten sowie der Top-Ratgeber Polycarbonat oder PVC bei Lichtplatten? und Wellplatten aus Acryl oder Polycarbonat?

Detaillierter Material-Ratgeber

Welche Farben & Strukturen bieten Wellplatten?

Tönung und Oberflächenstruktur beeinflussen Lichtstimmung, Hitzeentwicklung und Sichtschutz:

  • Klar: Höchste Lichtausbeute – passend, wenn maximale Helligkeit gewünscht ist.
  • Opal-Weiß: Diffuses, blendfreies Licht und reduzierte Hitzeentwicklung.
  • Bronze & Anthrazit / Graphit: Edler Sonnen- und Sichtschutz mit warmer bzw. moderner Atmosphäre.
  • Oberflächenstrukturen: Neben Glatt (Standard) sind Wabe (C-Struktur) für blendfreie Lichtbrechung, Gerillt für matte Längsoptik und Gekräuselt als stark mattierende Sichtschutz-Variante verfügbar.
Alle Farben & Strukturen

Technische Dokumentation & Planung

Für eine professionelle Umsetzung stellen wir Ihnen alle Planungsunterlagen zur Verfügung:

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Wellplatten

Was ist eine Wellplatte und welche Synonyme gibt es?

Eine Wellplatte ist eine einlagige, profilierte Kunststoffplatte aus Polycarbonat, Acryl, PVC oder PET. Synonyme sind Lichtwellplatte, Welldachplatte oder einschalige Lichtplatte. Sie ist die wirtschaftliche Eindeckung für Carports, Terrassen, Pergolen und Lichtbänder, wenn keine Wärmedämmung benötigt wird. Für gedämmte Dächer kommt stattdessen die Stegplatte zum Einsatz.

Welche Profilgröße ist die richtige für mein Projekt?

Für 95 % aller Projekte – Carport, Terrasse, Pergola, Sichtschutz, Lichtbänder – ist die Standard-Profilhöhe 18 mm (Welle 76/18 oder Spundwand 70/18) die richtige Wahl. Mini-Welle 32/09 nutzen Sie für schmale Verkleidungen und Vorbauten. Hochprofile (30 – 51 mm) sind für Industrie- und Agrarbau gedacht, wo größere Stützweiten und höhere Schneelasten gefordert sind. Welle vs. Spundwand bei gleicher Profilhöhe ist reine Geschmackssache.

Polycarbonat, PVC, Acryl oder PET – welches Material ist besser?

Polycarbonat (PC) ist hagelsicher und nahezu unzerbrechlich – die richtige Wahl für Carport und Hagel-Regionen. Acrylglas (PMMA) bietet die höchste Lichtdurchlässigkeit und Glas-Brillanz – geeignet für hochwertige Terrassen. PVC ist die kostengünstige Standard-Lösung und ammoniakbeständig (Stallbau, Landwirtschaft). PET kombiniert hohen Lichtdurchlass mit hoher Schlagzähigkeit. Detail-Vergleich im Top-Ratgeber: Polycarbonat oder PVC bei Lichtplatten?

Sind Wellplatten hagelsicher?

Ja – Polycarbonat-Wellplatten sind dank ihrer hohen Schlagzähigkeit nahezu unzerbrechlich und überstehen üblichen Hagelschlag schadlos. PET ist ebenfalls schlagzäh, PVC und Acryl sind weniger hagelfest. Auf ausgewählte Polycarbonat-Wellplatten gibt es eine Hagelschlaggarantie. Ausführlich im Blog: Sind Lichtplatten hagelfest?

Welche Mindestdachneigung ist für ein Wellplatten-Dach erforderlich?

Mindestens ca. 7° Neigung (rund 12 cm pro Meter). Diese Neigung sichert den Wasserablauf und sorgt für den Selbstreinigungseffekt – Schmutz wird bei Regen einfach abgewaschen.

Wie überlappe ich Wellplatten korrekt?

Quer mindestens eine Welle Überlappung, längs (in Fließrichtung) typisch 15 – 20 cm – immer in Hauptwindrichtung verlegen, damit Schlagregen nicht ins Dach getrieben wird. Bei flacher Dachneigung großzügigere Längsüberlappung wählen. Detail-Anleitung mit Maßbeispielen im Blog: Wellplatten richtig überlappen.

Warum müssen Wellplatten vorgebohrt werden?

Kunststoffe wie PC, Acryl, PVC und PET dehnen sich bei Hitze deutlich stärker aus als Holz oder Metall. Ohne ausreichend große Gleitpunktbohrung (3 – 4 mm größer als der Schraubenschaft) entstehen bei Sommerhitze Spannungsrisse rund um die Schrauben – die häufigste Ursache für undichte Wellplatten-Dächer.

Wie schneide ich Wellplatten aus Kunststoff am besten zu?

Nutzen Sie eine Handkreissäge mit feinzahnigem Vielzahnsägeblatt bei hoher Drehzahl. Wichtig ist eine stabile Unterlage, um Vibrationen und Risse während des Schnitts zu vermeiden. Bei dünnem PVC genügt auch ein Cuttermesser entlang einer Schiene. Alternativ können Sie bei uns Wellplatten zentimetergenau auf Maß bestellen. Mehr im Blog: Lichtplatten richtig zuschneiden.

Noch technische Fragen?

Viele weitere Fragen und Antworten finden Sie auf der FAQ-Seite für Lichtplatten, in unserem Fachglossar Dach & Wand oder zur konkreten Auswahl auf der Wellplatten-Kaufseite.

Wellplatten online planen: Profilgröße, Material und Maße direkt eingeben

Wellplatten profilgleich zu allen Profilbleche-Hauptmaßen (Mini-Welle 32/09, 76/18, 70/18, Hochprofile bis 51 mm) – geeignet als Lichtband im Profilblech-Dach. Material nach Anforderung: Polycarbonat hagelfest, Acryl maximal klar.

Unsere Wellplatten

Letzte Aktualisierung: 18. Mai 2026
Technisch geprüft von: Grimberg GmbH (Kontakt)