Ihre
ASBESTSANIERUNG
sicher ersetzen statt überdecken
  • TRGS-519-konformer Ablauf
  • Massiver Gewichtsvorteil mit Stahl
  • Gratis Zuschnitt auf Fixmaß

Asbestsanierung am Dach: Ersetzen statt überdecken

Suchen Sie nach einer Möglichkeit, Ihr altes Asbest- oder Eternit-Dach zu überdecken? Wichtig vorweg: Eine Dach-auf-Dach-Sanierung ist bei asbesthaltigen Eindeckungen in Deutschland gesetzlich verboten. Der einzige legale Weg ist der vollständige Austausch nach TRGS 519 – mit modernem Profilblech oder asbestfreien Faserzementplatten.

  • Überdecken verboten: Asbesthaltige Platten müssen fachgerecht demontiert und entsorgt werden – nicht abdecken.
  • Gewichtsvorteil Profilblech: ca. 5 kg/m² entlasten den Dachstuhl gegenüber 20+ kg/m² alter Eternit-Wellplatten.
  • TRGS 519-konform: Demontage durch Sachkundige – Neumontage des Ersatzes auch in Eigenleistung möglich.

Wir liefern beide legalen Sanierungs-Wege: leichte Profilbleche für Gewichtsentlastung und absolute Bruchsicherheit oder asbestfreie Faserzementwellplatten für die klassische mineralische Optik.

Maurice Grimberg
Geschäftsführer
"Eine Dach-auf-Dach-Sanierung mag verlockend klingen, ist bei asbesthaltigen Platten aber strikt verboten – und in der Praxis auch wenig sinnvoll, weil die Statik das Doppelgewicht selten verträgt. Die leichte Profilblech-Variante (ca. 5 kg/m²) ist hier oft die einzige Option, wenn der Dachstuhl bereits an seiner Lastgrenze arbeitet. Bei landwirtschaftlichen Gebäuden mit Stallklima setzen wir dagegen auf asbestfreie Faserzementplatten – sie sind atmungsaktiv und ammoniakbeständig."

Profilblech oder Faserzement: Die zwei legalen Sanierungs-Wege

Beide Sanierungs-Varianten sind asbestfrei und legal. Welche zu Ihrem Dach passt, hängt von Statik, Optik und Nutzungsart ab:

  • Trapezbleche / Wellbleche aus Stahl: Sehr leicht (ca. 5 kg/m²), absolut bruchsicher, Längen bis 12 m – ideal bei statisch angegriffenem Dachstuhl, Carports, Wohnhaus-Anbau, Garagen.
  • Asbestfreie Faserzementwellplatten: Mineralische Optik (wie das alte Eternit-Dach), atmungsaktiv, ammoniakbeständig – die richtige Wahl für Stallbauten, Reithallen und landwirtschaftliche Gebäude.
  • Eternit-Kompatibilität: Unsere Faserzementplatten passen auf die gängigen Profile (Berliner Welle, Profil 5, Profil 6) – häufig kann die alte Lattung übernommen werden.
Hochwertige Hersteller in unserem Sortiment
Hersteller Weckman: Profilbleche
Hersteller Polmetal: Profilbleche
Hersteller Salux: Lichtplatten
Hersteller VLF: Kunststoffe
Hersteller Scobalit: Lichtplatten
Hersteller Plastmo: Dachrinnen
Hersteller Klez: Profile
Hersteller Tytane: EPDM Folie
Hersteller DACHPROTECT: EPDM

Gesetzliche Auflagen, TRGS 519 & Entsorgung

Die Sanierung asbesthaltiger Dächer unterliegt strengen gesetzlichen Vorschriften. Eine Dach-auf-Dach-Überdeckung ist strikt verboten. Die Demontage selbst muss durch sachkundige Fachfirmen erfolgen – die spätere Neueindeckung können Sie hingegen häufig in Eigenleistung übernehmen.

  • Sachkundenachweis: Demontage nur durch Personen mit TRGS-519-Sachkunde – nicht in Eigenleistung.
  • Arbeitsschutz: FFP3-Atemschutz, Einweg-Schutzkleidung und vorgegebenes Befeuchten der Platten zur Faserbindung.
  • Big-Bag-Entsorgung: Asbesthaltige Platten gehören in zugelassene Big-Bags und werden über Sondermüll-Deponien entsorgt – Nachweise aufbewahren.
  • Anzeige der Tätigkeit: Die Asbestsanierung muss bei der zuständigen Berufsgenossenschaft angezeigt werden.
Mehr zur Materialwahl

Typische Sanierungs-Fälle bei Asbestdächern

Asbesthaltige Eternit-Wellplatten wurden zwischen ca. 1960 und 1991 in vielen Gebäudetypen verbaut. Die häufigsten Sanierungs-Fälle und das jeweils passende Ersatzmaterial:

Reithalle

Sehr große Flächen, oft mit altem Eternit. Asbestfreie Faserzementwellplatten – atmungsaktiv, eternit-profilkompatibel, behalten das gewohnte Erscheinungsbild.

Stallgebäude & Scheune

Ammoniak-Atmosphäre verlangt resistente Materialien. Für Tierställe sind Faserzementplatten erste Wahl – verzinkte Bleche werden durch Stallgase angegriffen.

Garage & Carport

Statisch oft grenzwertig. Leichte Trapezbleche aus Stahl (ca. 5 kg/m²) entlasten den Dachstuhl massiv – mit Anti-Tropf-Vlies gegen Kondenswasser auf den Lack.

Schuppen & Nebengebäude

Geräteschuppen, Holzlager, Lagerschuppen. Beide Wege legal: Wellbleche für günstige Bauausführung, Faserzement für Optik-Kontinuität zum Hauptdach.

Hinweis: Faserzementplatten ab Baujahr ca. 1991 sind generell asbestfrei. Im Zweifel hilft eine Asbest-Analyse durch ein zertifiziertes Labor.

Ablauf der Asbestsanierung: Schritt für Schritt

Eine sichere Sanierung läuft in fünf Schritten ab. Demontage und Entsorgung gehören in die Hände einer zertifizierten Fachfirma – die Neumontage des Ersatzmaterials hingegen können Sie in den meisten Fällen in Eigenleistung übernehmen.

  1. Analyse & Planung: Bestätigen, dass es sich tatsächlich um asbesthaltige Platten handelt (Baujahr vor 1991, ggf. Laboranalyse). Sanierung bei Berufsgenossenschaft anzeigen.
  2. Demontage durch Fachfirma: Nur mit TRGS-519-Sachkundenachweis. FFP3-Schutz, Befeuchten der Platten, vorsichtige Entfernung von oben nach unten ohne Bruch.
  3. Entsorgung in Big-Bags: Asbesthaltige Platten gehen in zugelassene Big-Bags und werden über Sondermüll-Deponien entsorgt. Entsorgungsnachweise aufbewahren.
  4. Unterkonstruktion prüfen: Lattung auf Fäulnis kontrollieren, ggf. neue Vordeckbahn aufbringen. Werte aus den Datenblättern für den gewählten Ersatz prüfen.
  5. Neueindeckung (in Eigenleistung möglich): Trapezbleche oder Faserzementwellplatten verlegen, mit passenden Schrauben befestigen, Abschlüsse mit Kantteilen setzen.

Checkliste für Ihren Sanierungserfolg

Diese Punkte vor der Bestellung klären. Hilfe finden Sie in unseren Montageanleitungen und im Profilblech-Ratgeber:

  • Exaktes Aufmaß: Profilbleche bis 12 m Länge ohne Querüberlappung – spart Nahtstellen und Montagezeit.
  • Profilkompatibilität: Bei Faserzement auf passende Eternit-Profile achten (Berliner Welle, Profil 5, Profil 6) – häufig kann die alte Lattung übernommen werden.
  • Lattweite anpassen: Bei Wechsel zu Profilblech weicht die Lattweite oft von der alten Eternit-Konstruktion ab – vorher in den Datenblättern prüfen.
  • Kondenswasser-Schutz: Bei unisolierten Gebäuden (Lagerhalle, Schuppen) Trapezbleche mit Anti-Tropf-Vlies wählen.
  • Zubehör mitdenken: Firstblech, Ortgangwinkel, Traufenblech komplett mitbestellen.

FAQ: Häufige Fragen zur Asbestsanierung

Darf ich mein Asbestdach einfach mit Profilblechen überdecken?

Nein. Die sogenannte „Dach-auf-Dach"-Sanierung ist bei asbesthaltigen Eindeckungen in Deutschland gesetzlich verboten. Die alten Platten müssen fachgerecht demontiert und entsorgt werden. Auf der Unterkonstruktion können Sie anschließend Trapezbleche oder asbestfreie Faserzementplatten neu verlegen.

Welcher Ersatz passt zu meinem alten Eternit-Dach?

Das hängt vom Gebäudetyp ab: Bei Stall- und Reithallen empfehlen wir asbestfreie Faserzementwellplatten – sie sind ammoniakbeständig und profilkompatibel mit Berliner Welle, Profil 5 und Profil 6. Für Garagen, Carports und Wohnhausdächer sind leichte Trapezbleche meist die bessere Wahl – sie entlasten den Dachstuhl deutlich.

Wer darf asbesthaltige Wellplatten demontieren?

Die Demontage darf nur durch Fachfirmen mit TRGS-519-Sachkundenachweis durchgeführt werden – nicht in Eigenleistung. Die Sanierung muss vorab bei der zuständigen Berufsgenossenschaft angezeigt werden. Die anschließende Neumontage des Ersatzmaterials können Sie hingegen in Eigenleistung übernehmen.

Wie werden Asbestplatten entsorgt?

Asbesthaltige Platten gehören in zugelassene Big-Bags und werden über Sondermüll-Deponien entsorgt. Vorher müssen die Platten leicht befeuchtet werden, um Faserstaub zu binden. Entsorgungsnachweise sind sorgfältig aufzubewahren und werden im Behördenkontakt verlangt.

Wann gelten Faserzementplatten als asbestfrei?

Seit 1993 ist die Herstellung von asbesthaltigem Faserzement in Deutschland verboten. Faserzementplatten ab Baujahr ca. 1991 sind in der Regel asbestfrei. Im Zweifelsfall hilft eine Laboranalyse durch ein zertifiziertes Institut. Asbestfreie Platten sind heute mit „AF" gekennzeichnet.

Was kostet eine Asbestsanierung?

Die Kosten setzen sich aus drei Blöcken zusammen: Demontage durch Fachfirma (typisch 25–45 €/m²), Entsorgung im Big-Bag (rund 250–400 € pro Bag) und Neueindeckung mit Material (Profilblech ab ca. 15 €/m², Faserzement ab ca. 25 €/m²). Bei Eigenleistung der Neumontage sparen Sie die Arbeitskosten für die Verlegung.

Was passiert mit Kondenswasser nach der Sanierung?

Bei unisolierten Gebäuden (Lagerhallen, Schuppen) entsteht an Metalldächern unweigerlich Kondenswasser. Wählen Sie deshalb Profilbleche mit Anti-Tropf-Vlies – das Vlies speichert die Feuchtigkeit und gibt sie kontrolliert ab. Bei Faserzementplatten ist das Kondenswasser-Problem aufgrund der Materialeigenschaften deutlich geringer.

Noch Fragen zur Sanierung?

Viele weitere Fragen und Antworten finden Sie auf der FAQ-Seite für Profilbleche. Sie suchen Sanierungs-Lösungen für Stallgebäude? Besuchen Sie unsere Projektseite Landwirtschaft & Stallbau. Technische Fachbegriffe von A bis Z erklären wir im Fachglossar.

Alles für Ihre Dachsanierung aus einer Hand

Vom Hauptprofil bis zum Kantteil-Sonderzuschnitt: Wir liefern das komplette System zentimetergenau direkt auf die Baustelle. Starten Sie jetzt Ihre Asbestsanierung mit dem passenden Ersatzmaterial.

Passende Trapezbleche
Asbestfreie Faserzementplatten

Letzte Aktualisierung: 12. Mai 2026
Technisch geprüft von: Grimberg GmbH (Kontakt)