beständig & sicher decken
Faserzement-Wellplatten Profil 5 und 6 – asbestfrei, ammoniakbeständig und diffusionsoffen, für Stall, Scheune und Halle.
Stalldach & Landwirtschaft: Faserzement-Wellplatten für robuste Bedachung
Eine professionelle Stall-Bedachung muss extremen Bedingungen standhalten: Ammoniakdämpfen, hoher Luftfeuchte, Hagel und Lärm. Unsere Faserzement-Wellplatten sind genau dafür entwickelt – mineralisch, korrosionsfrei und feuchteregulierend. Sie schaffen ein gesundes Stallklima und reduzieren den Wartungsaufwand auf ein Minimum.
- Diffusionsoffen: Das Material puffert Feuchtigkeit – kein Kondenswasser, kein Antikondensvlies nötig.
- Geräuschdämmend: Schluckt Regen- und Hagelgeräusche nahezu vollständig – ruhige Viehhaltung.
- Brandsicher: Baustoffklasse A2-s1, d0 (nicht brennbar) – in vielen landwirtschaftlichen Bauordnungen vorgeschrieben.
- Ammoniakbeständig: Anders als Wellbleche aus Stahl reagiert Faserzement chemisch neutral auf Stallgase. Bei fachgerechter Montage liegt die Lebensdauer bei 30 Jahren und mehr.
Von der Maschinenhalle über den Geräteschuppen bis zum Viehstall: Wir liefern Faserzement-Wellplatten in Profil 5 und 6 inklusive profilgleicher Lichtplatten und passendem Befestigungszubehör direkt ab Lager. Wie sie verlegt werden, zeigt die Anleitung Faserzement-Wellplatten verlegen.
"Im Stallbau gibt es aus meiner Sicht nur eine Wahl: Faserzement. Ammoniakgase fressen Stahlbeschichtungen binnen weniger Jahre an, und kein PVDF- oder PURMAT®-Lack hält dem dauerhaft stand. Faserzement ist chemisch inert, der Preisaufschlag von 30 bis 40 % rechnet sich spätestens nach zehn Jahren."
Aus der Beratungspraxis: typischer Stall-Sanierungsfall
Im Schweine- und Hähnchenstall stellt sich praktisch jeder Sanierer dieselbe Frage: Faserzement oder Stahlblech? Auf den ersten Blick spricht der Preis klar für Blech.
Was den meisten erst nach fünf bis acht Jahren auffällt: Stallluft ist nicht harmlos. Ammoniak greift jede Stahlbeschichtung an; je nach Lüftung sind selbst PURMAT®-Bleche nach einer Dekade durchgerostet. Faserzement (asbestfreie Eternit-Wellplatten) kostet 30 bis 40 % mehr, ist aber chemisch inert. Bei Geflügelhaltung mit hoher Tierdichte ist das die einzige sinnvolle Wahl, die ich gerne anbiete.
Wer trotzdem auf Stahl setzen will, verlängert die Standzeit mit mindestens 0,75 mm Aluzink-Stahl und dicker PVDF-Lackierung und mit reichlich Firstlüftung – dauerhaft ammoniakfest wird ein Blechdach im Tierbereich dadurch aber nicht. Eine Stallluft-Eignungserklärung gibt der Hersteller in der Regel nicht ab. Die Verantwortung bleibt beim Bauherrn.
Anonymisierter Beratungsfall – typisches Muster aus unseren Kundengesprächen.
Wellenprofile P5 & P6: Welches Format für welchen Stall?
Beide Profile teilen die identische Wellengeometrie (Wellenabstand 177 mm, Wellenhöhe 51 mm) und sind damit 1:1 kompatibel mit klassischen Eternit-Profilen. Der Unterschied liegt in der Plattenbreite:
- Profil 5 (P5): 5 Wellen, Plattenbreite 92 cm, Nutzbreite 87,3 cm – der Klassiker für Sanierungen und kleinere Dachflächen mit engem Pfettenraster.
- Profil 6 (P6): 6 Wellen, Plattenbreite 1,097 m, Nutzbreite 1,05 m – das Großformat für moderne Ställe und Hallen mit weniger Längsstößen und schnellerer Verlegung.
- Lichtbänder: Profilgleiche, ammoniakbeständige Lichtplatten sorgen für natürliches Tageslicht im Stall.
- System-Zubehör: Firsthauben, Wellpulthauben und Spezialschrauben für Holz- oder Stahlpfetten – der Einbau steht in Faserzement-Wellplatten verlegen.
Faserzement oder Wellblech im Stallbau – was ist die bessere Wahl?
Die Materialwahl entscheidet im Stall über Klima, Tierwohl und Standzeit. Faserzement und Wellblech sind beides etablierte Lösungen – mit deutlich unterschiedlichen Stärken:
- Faserzement: Ammoniakbeständig, schluckt Regen- und Hagelgeräusche, kein Kondenswasser – bewährt in der intensiven Tierhaltung und bei der Sanierung alter Eternit-Stalldächer. Montage: Faserzement-Wellplatten verlegen.
- Wellblech: Mit ca. 5 kg/m² deutlich leichter (Faserzement wiegt 15–18 kg/m²), in Längen bis 12 m erhältlich – günstig für Maschinenhallen, Geräteschuppen und Sanierungen mit schwacher Statik. Bei Tierhaltung zwingend mit Antikondensvlies. Montage: Wellblech verlegen.
- Kombination: Faserzement im Tierbereich, Wellblech in trockenen Lager- und Nebenräumen – die wirtschaftlichste Aufteilung für Hof-Komplexe.
Ammoniakbeständige Lichtplatten für ein helles Stallklima
Standard-Lichtplatten vergilben in der Tierhaltung schnell durch Stallabgase. Wir führen speziell für den Agrarbereich konstruierte ammoniakbeständige Lichtplatten, die ihre Transparenz dauerhaft behalten und exakt ins Faserzementdach passen:
- Schlagzäh: Hoher Hagelschutz – geprüft nach gängigen Hagelschutznormen.
- Profiltreu: Geometrie exakt auf P5 und P6 abgestimmt – dichte Längs- und Querstöße ohne Sonderlösung. Verlegt werden sie wie die Faserzementplatten selbst, siehe Wellplatten verlegen.
- Lichtausbeute: Bis zu 90 % Lichtdurchlass für helle Stall-, Melk- und Arbeitszonen.
- Beständig: Resistent gegen Ammoniak, UV-Strahlung und Kondenswasserbildung.
Typische Stallformen und das passende Dachmaterial
Je nach Tierart und Haltungsform unterscheiden sich die Anforderungen an die Bedachung deutlich – Ammoniakbelastung, Schallschutz, Lüftung und Lichteinfall sind die zentralen Stellschrauben:
- Milchviehstall (offen): Hohe Ammoniakbelastung, große Dachflächen. Faserzement Profil 6 ist Standard – ammoniakbeständig, brandsicher, klimaregulierend.
- Schweinemast: Geschlossen mit aktiver Lüftung. Faserzement bevorzugt wegen Kondensregulierung und niedriger Wärmeleitung – kein Tropfwasser auf die Tiere.
- Pferdebox & Reithalle: Wertige Optik wichtig, weniger Ammoniak. Faserzement in klassischen Farbtönen oder kombiniert mit Wellblech. Für den einfachen Weideunterstand in der Hobbyhaltung zeigt unsere Projektseite die richtige Material- und Profilwahl.
- Maschinen- & Geräteschuppen: Keine Tierhaltung, niedrigste Anforderungen. Wellbleche oder Trapezbleche sind hier wirtschaftlicher als Faserzement – Ablauf: Wellblech verlegen.
- Lager- & Futterhalle: Große Stützweiten – oft Hochprofile für minimalen Pfettenbedarf. Details auf der Projektseite Hallenbau.
Wichtige Tipps für die Stall-Planung
Arbeiten Sie vor der Bestellung die Anleitung Faserzement-Wellplatten verlegen einmal durch; ergänzend liegen die technischen Datenblätter und die Hersteller-PDFs bereit:
- Pfettenabstand: Üblich sind 62,5 cm oder 83,3 cm Achsmaß – abhängig von Plattenlänge (1,25 / 1,60 / 2,00 / 2,50 m) und Schneelastzone.
- Mindestdachneigung: 7°–10° empfohlen. Bei flacheren Stalldächern Dichtungsbänder in den Längs- und Querüberlappungen einsetzen.
- Eckanschnitt: Ab Werk vorgestanzt – verhindert Vierfach-Überdeckungen bei der Verlegung im Verband.
- Befestigung & Vorbohren: Faserzementschrauben im 2. und 5. Wellenberg setzen und die Löcher rund 4 mm größer als der Schraubenschaft vorbohren – sonst reißt das Material bei Temperaturwechseln.
- Zuschnitt: Mit Handkreissäge, Führungsschiene und diamantbesetztem Sägeblatt arbeiten, idealerweise mit Staubabsaugung.
- Statik: Eigengewicht 15–18 kg/m² plus regionale Schnee- und Windlast – Belastungswerte vorab prüfen.
- Belüftung: Ausreichende Hinterlüftung der Unterkonstruktion einplanen – nur so gibt Faserzement die aufgenommene Feuchte kontrolliert wieder ab.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Stallbau
Faserzement ist ammoniakbeständig – die mineralische Oberfläche reagiert nicht mit Stallgasen, anders als Stahlbeschichtungen, die über die Jahre angegriffen werden. Was Ammoniakbeständigkeit konkret bedeutet, im Blog: Was sind ammoniakbeständige Platten? Zudem puffert das Material Feuchtigkeit, verhindert tropfendes Kondenswasser und heizt sich im Sommer weniger stark auf als Metall.
In der Landwirtschaft sind 62,5 cm oder 83,3 cm Achsmaß üblich – abhängig von der Plattenlänge (1,25 m bis 2,50 m) und der regionalen Schneelastzone. Jede Platte muss auf mindestens drei Pfetten aufliegen, damit die Durchlaufträger-Wirkung greift. Der Ablauf steht in Faserzement-Wellplatten verlegen, die konkreten Werte in den technischen Datenblättern.
Ja. Wellenabstand (177 mm) und Wellenhöhe (51 mm) sind bei allen drei klassischen Eternit-Profilen identisch – die Platten lassen sich 1:1 als Ersatz einsetzen. Die Berliner Welle ist dabei lediglich eine kürzere Variante (625 mm Länge) mit gleicher Geometrie und wird durch unsere Standardlängen ab 1,25 m ersetzt. Hintergrund zur Sanierung auf der Seite Asbestsanierung.
Ja, das gesamte Sortiment besteht aus modernem, asbestfreiem Faserzement. Die Armierung erfolgt mit unbedenklichen PVA-Fasern. Für den Austausch alter Asbest-Stalldächer (Demontage gemäß TRGS 519) finden Sie Hinweise auf der Seite zur Asbestsanierung.
Profilgleiche PVC-Wellplatten in P5 oder P6 werden wie gewöhnliche Faserzementplatten verlegt – Längs- und Querstöße liegen exakt an, eine Sonderlösung ist nicht nötig. Wie die Lichtplatten selbst befestigt werden, zeigt Wellplatten verlegen. Speziell für den Stallbau empfehlen wir ammoniakbeständige Ausführungen mit hoher Hagelresistenz.
Nein. Bei Montage und Wartung immer lastverteilende Laufbohlen nutzen, die über mindestens zwei Pfetten reichen, oder mit Sicherungsgurt am Firstanker arbeiten. Das Material ist äußerst stabil, bei punktueller Belastung (z. B. Fuß zwischen den Pfetten) besteht jedoch Durchbruchgefahr. Die Sicherungsschritte stehen in Faserzement-Wellplatten verlegen.
Tiefer in die Technik geht es auf der Faserzement-Informationsseite oder der FAQ für Faserzementplatten. Alle Schritt-für-Schritt-Anleitungen stehen in der Übersicht der Montageanleitungen, Fachbegriffe von A bis Z erklärt unser Fachglossar.
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Letzte Aktualisierung: 4. August 2026
Technisch geprüft von: Maurice Grimberg, Geschäftsführer (Kontakt)












