Massivplatten

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Mehr Informationen über Massivplatten

Massivplatten sind flache Kunststoffplatten ohne Profilierung. Sie werden auch ebene Platten genannt. Massivplatten werden hauptsächlich für den Innenbereich zum Beispiel für Dekozwecke oder als Wandtrennung, Wandverkleidung oder Raumteiler verwendet. Sie sind universell einsetzbar, z.B. kann man sie auch für Balkongeländer, Haustürvordächer, Trennwände, Türverglasungen oder Werbetafeln verwenden. Als Dacheindeckung empfehlen wir die Massivplatten nicht. In dem Fall bieten wir in unserem Sortiment Stegplatten / Hohlkammerplatten an. Wir bieten die Massivplatten aus den Materialien Polycarbonat und Acrylglas an. Polycarbonat zeichnet sich aus durch hohe Transparenz, ein geringes Gewicht, hohe Wärmebeständigkeit und hohe Schlagfestigkeit. Insbesondere die Schlagfestigkeit (Polycarbonat gilt als nahezu unverwüstlich) und ihr Brandverhalten (“nicht brennend abtropfend”) überzeugt bei Polycarbonat. Kunststoffplatten aus Acrylglas, manche nennen es auch Plexiglas, sind höchst UV-stabil, sehr witterungsbeständig und haben eine lange Lebensdauer. Acrylglas ähnelt Glas sehr und überzeugt durch ihre hohe Brillanz und sehr gute Lichtdurchlässigkeit. Im Vergleich mit Glas ist Acrylglas aber deutlich günstiger, sehr bruchsicher und hat ein niedrigeres Eigengewicht. Alle Massivlichtplatten haben einen hohen Lichtdurchlass, sind stoß- und kratzfest. Es gibt die massiven Kunststoffplatten in den verschiedenen Stärken.

Schrägschnitte und kleinere Zuschnitte sind in der Produktionsstraße nicht möglich. Die Platten können Sie aber bei Bedarf ganz einfach selbst zuschneiden. Achten Sie auf das richtige Werkzeug passend für Polycarbonat oder Acrylglas. Mehr Information hierzu in den Montageanleitungen.

Polycarbonat Acrylglas
Preis:
UV-Beständig:
UV-Schutz:
Lichtdurchlässig:
Stoßfestig:
Hagelbeständig:
Kratzbeständig:
Ammoniakbeständig:
Biegsam:
Temperaturbeständig:
(bis ca. 120°C)

(bis ca. 100°C)
Verarbeitungstemp.:
(Ab -20°C)

(Ab +5°C)
Brandschutzklasse:
(B1)

(B2)

= Sehr gut
= Gut
= Befriedigend
= Nicht geeignet

UV-beständig: Alle drei Kunststoffe (PVC, Polycarbonat, Acrylglas sind UV-beständig. Bei PVC werden per Additiv entsprechende UV-Absorber hinzugefügt, diese nehmen mit der Zeit an Leistung durch Bewitterung ab. PMMA hingegen ist schon als Polymer mit Zugabe von Schlagzäh-Additive UV-beständig und dies über einen sehr langen Zeitraum (30 Jahre Garantie auf UV-Beständigkeit). PC wird durch eine Oberflächenvergütung (Coextrusion, meistens einseitig) UV-beständig. Diese Oberflächenvergütung nimmt ebenfalls mit zunehmender Bewitterung an Leistung ab.


UV-Schutz: UV-Schutz ist ein völlig anderes Thema. Hier geht es um den generellen Schutz vor UV-A und UV-B Strahlung. Und hier sind Polycarbonat und Acrylglas die leistungsstärksten Thermoplasten. Man unterscheidet zwischen:


UV-C-Strahlung unter 280 Nm, die in der Atmosphäre absorbiert wird und die Erdoberfläche nicht erreicht.

UV-B-Strahlung von 290 - 320 Nm, die Aktivierung der Hautpigmente und Bräunung der Haut bis zum Sonnenbrand und bis Hautkrebs verursacht.

UV-A-Strahlung von 320 - 400 Nm, die für schnelle Bräunung, Hautalterung und Faltenbildung verantwortlich ist, aber keinen Sonnenbrand verursacht.


Acrylglas absorbiert UV-Strahlung unter 340 Nm, lässt also keine UV-B-Strahlung, wohl aber Teile der UV-A-Strahlung durch.

Polycarbonat absorbiert nahezu alle UV-Strahlung bis 390 Nm, also sowohl UV-B als auch nahezu komplett UV-A-Strahlung.

PVC ist ebenfalls UV-A und UV-B absorbierend.


Alle drei Materialien absorbieren also UV-B-Strahlung, wobei Polycarbonat deutlich mehr UV-A-Strahlung absorbiert.

Schlagzäh-Modifikationen im Acrylglas, wie wir sie in unseren Steg- und Wellplatten verwenden, um die Platten schlagfester zu machen, reduzieren die UV-A-Durchlässigkeit in unseren Platten bis ca. 380 Nm.